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Italo-Welt

1

Donnerstag, 20. Februar 2014, 01:39

Fiat kündigt sämtliche Händlerverträge in Deutschland! - Neuorganisation

40%

Mit der Neuausrichtung des Konzerns muss auch die Händlerstruktur überdacht werden, es ist sinnvoll (4)

40%

Ich hoffe auf sinnvolle neue Strukturen (4)

40%

Ich habe Sorge, dass mit der Umstrukturierung des Händlernetzes Fiat noch schwächer wird als bislang (4)

20%

Ich war bislang zufrieden mit dem Händlernetz und kann den Schritt zur Kündigung nicht nachvollziehen (2)

10%

Die Kündigung der Händlerverträge war überfällig, es werden ja neue Strukturen gebraucht, doch ich bin etwas verunsichert (1)

10%

Für mich ist der Schritt unverständlich, ich versteh gar nichts mehr (1)

10%

Ich habe keine Meinung dazu, mir ist es egal (1)

10%

Bin gespannt, wie sich künftig der Verkauf der Fahrzeuge von Fiat / FCA gestalten wird (1)

0%

Mir ist es letztlich gleich, wie, von wem und woher ich meinen Fiat beziehe, ich vertraue auf den Konzern Fiat / FCA

0%

Fiat und sein Händlernetz wird stärker denn je, die Umstrukturierung wird diese Entwicklung fördern


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Es tut mir leid, aber ich hab keine guten Nachrichten für Euch! Oder sind es vielleicht gute Nachrichten? Ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll.


War die Firmensitzverlegung schon ein Paukenschlag und für manche Leute ein Schock, dann lest mal folgende Nachricht...eine Nachricht, die fast untergegangen wäre, aber eine Nachricht mit enormen Folgen:

http://www.autohaus.de/neuorganisation-f…ge-1324375.html

Zitat: "Ziel der Vertragskündigung sei es, das gemeinsame Geschäft qualitativ neu aufzustellen. Dazu gehöre die Implementierung eines einstufigen Händlernetzes für alle Marken der Gruppe. "

Jetzt bin ich ja mal auf Eure Meinung gespannt...?! 8|

Fragt doch mal Eure Händler zu Thema?

LG

2

Freitag, 21. Februar 2014, 01:09

so gar keine Meinung dazu...?

...anscheinend ist es mittlerweile egal, was Fiat so vom Stapel lässt...?

oder...?

kitzl-katzl

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Freitag, 21. Februar 2014, 01:41

Was soll man dazu noch groß sagen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder zündet FIAT demnächst ne Rakete und entsteht völlig neu. Oder FIAT verschwindet demnächst komplett aus Europa. Ich denke einige hier haben FIAT schon so gut wie abgeschrieben. Wenn man jetzt ein neues Auto braucht hat man bei FIAT keine Auswahl und wird sich für eine andere Marke entscheiden. Und wer einmal weg ist wird kaum zu FIAT zurückkehren.
Im Moment heißt es wohl nur Abwarten und Espresso trinken.
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Freitag, 21. Februar 2014, 13:47

Was soll man dazu noch groß sagen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder zündet FIAT demnächst ne Rakete und entsteht völlig neu. Oder FIAT verschwindet demnächst komplett aus Europa. Ich denke einige hier haben FIAT schon so gut wie abgeschrieben. Wenn man jetzt ein neues Auto braucht hat man bei FIAT keine Auswahl und wird sich für eine andere Marke entscheiden. Und wer einmal weg ist wird kaum zu FIAT zurückkehren.
Im Moment heißt es wohl nur Abwarten und Espresso trinken.



Hi,

ich denke, das Thema Fiat ist durch...

Mensch, was haben wir hier noch vor einigen Monaten wild diskutiert...das Forum wird immer ruhiger...immer weniger Interesse bei den Usern. Leute, die schon lange ihren Bravo vertickt haben, halten hier noch die Stange. Von daher verwundert es auch nicht, dass es niemanden mehr interessiert, wo und unter welchen Bedingungen man künftig ein Produkt aus dem Hause Fiat kaufen kann, soll, möchte...

Mich würde es nicht wundern, wenn das Forum in einigen Monaten eingestampft, Fiat gänzlich aus Deutschland verschwindet und es kaum noch Händler in Deutschland gibt, die sich diesen neuen Bedingungen des FCA - GOLBAL PLAYER unterwerfen wollen...? Wenn es denn noch nicht mal die Zielgruppe, also jene Kunden und Nutzer der Fiat, sorry von Chrysler-Fahrzeugen interessiert...

Ciao Bella!

Schön war die Zeit ;(

RIPzone

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Freitag, 21. Februar 2014, 19:56

Ich muss sagen, ich fand die Neustruktierung schon lange überfällig.

Und zum Thema Fiat in Europa... das Problem ist einfach, dass FIAT definitiv keine klare Definition ihrer Zielgruppe mehr hat!! Das war einmal.. guckt euch die Fahrzeugpalette der letzten Jahre doch mal an... da ist für jeden irgendwie irgendwo was dabei. Klar, damit wird die "breite Masse" angesprochen, aber dass das Konzept auf Dauer nich profitabel ist, ist nicht erst seit gestern bekannt. Wenn du als Automobilhersteller erfolgreich sein willst, zumindest in der heutigen Zeit, muss eine klare Linie mit ner definierten Zielgruppe, klaren Zielen und einer Mission vorhanden sein. Daraus entwickeln sich dann fast von selbst Strategien und Systeme, so wie das Händlersystem! Ob die Neustrukturierung bis zum Sommer nun so der richtige Ansatz ist, ich weiß ja nicht. Ich denk es ist auf jeden Fall ne Maßnahme den kompletten Zerfall zu verlangsamen, aber es ist nicht die Lösung des Problems. FAC muss jetzt definitiv klären wohin sie wollen und wen sie ansprechen möchten! Ohne diese Überlegungen und eine klare (!) Linie wird auch der Konzern den Bach runtergehen, zumindest in Europa. Denn wir Europäer, insbesondere wir Deutschen, wollen von einem Hersteller angesprochen werden, wir wollen uns von seinen Innovationen, seiner Tüchtigkeit und seinen einzigartigen Fähigkeiten überzeugen und mitreißen lassen. Aber genau diese Merkmale hat ein Automobilhersteller ohne klare Linie nicht! Und damit ist das Buch zum Erfolg auch schon wieder verschlossen... Ich hoffe ja, dass sich der Konzern daran irgendwie hält und sich nun nicht nur mit dem einfachen Rückzug aus einigen Märkten, der Einstampfung von Marken und der Übernahme des Ami-Designs zurücklehnt und guckt, dass das so klappt.

Ich bin noch'n bisschen skeptisch, aber mal sehen was die Zukunft bringt ;)

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P4H

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Freitag, 21. Februar 2014, 19:59

Hase, ich komme nur noch wegen Deiner anregenden Diskussionen, Harry und Andy. :)

Fiat ist für mich mit dieser Form der Restrukturierung erledigt. Unser Bravo bleibt wohl einer der letzten mit Herkunft und Traditionsanlehnungen.
FCA ist ein reines Wirtschaftskonstrukt was für mich uninteressant ist und ich lege mein Geld ungern in eine ungewisse Zukunft in einem aus wirtschaftlichen Interessenkonflikten neu geborenen Konzern.
Stell Dir vor VW wandert aus Wolfsburg/Niedersachsen ab ...
Wenn das Auto nicht mehr im Focus ist, können die morgen auch Tomaten verkaufen. Hmm, kaum arbeite ich nicht mehr in der Automobilbranche ist Fiat nimma da ... :(
"Sind Sie ein Teil der Lösung, oder des Problems?"

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7

Freitag, 21. Februar 2014, 23:15

Hallo Ihr Lieben,

ich hab mal so ein wenig in vergangenen Post's gegraben...und ich musste feststellen, dass wir bereits 2010 den Verfall und das Ausdünnen, von Marken, Modellen und Händlernetzen voraus gesagt, erkannt und bemängelt haben...das ist vier Jahre her... 8|

Heute? Fiat sorry FCA (werde ich mich nicht mehr dran gewöhnen) ist trotz des Zukaufs von Chrysler mehr am Boden den jeh. Der Bruch mit den Traditionen, das langsame Sterbenlassen von Lancia, das Rückstufen von Alfa und das gnadenlose Ausdünnen des Kerngeschäftes von Fiat - mit eigenen Modellen spricht Bände.

Was zwei Weltkriege, mehrere Wirtschaftskrisen nicht geschafft haben, schafft das heutige Management: von Fiat als Konzern ist nicht mehr viel übrig, was man mit italienischer Automobilkunst und Esprit verbinden kann. Meine ganz persönliche Meinung.

@RIPzone hat vollkommen Recht, wenn er sagt, das der "Rote Faden" eine für uns Kunden identifizierbare "Linie" und / oder Konzept völlig fehlt. Das Design- Experiment "Amerika" ist völlig nach hinten losgegangen. Wir Europäer haben nun mal einen ganz eigenen Autogeschmack...wir sind viel von Historie und Emotionen geprägt. Wir deutsche Kunden, lieben Individualität, Design, Technik, Innovation und Solidität...und kräftige Motoren...

Sorry wenn ich jetzt als Beispiel BMW heranziehe, liegt auch daran das ich einen fahre, aber schaut Euch mal die Produktpalette an, nur mal so zum Vergleich:

1er (2 und 4 Türig), 2er (Coupe, Activ Tourer), 3er (Limousine, GT, Touring, demnächst Cabrio), 4er (Coupe, Grand Coupe, demnächst Cabrio), 5er (GT, Limousine, Touring), 6er (Coupe, Grand Coupe), 7er Limousine, X1, X2 (demnächst), X3, X4 (demnächst), X5, X6...was vergessen? Dazu das ganze Produktmarketing und Give-Aways, Bekleidung, Accessoire's...(gab es auch mal alles bei Fiat). Überhaupt wird man als Kunde umworben und umgarnt...Frage: Wann hat Euch der Fiat-Händler, der Fiat-Konzern das letzte mal so richtig umgarnt? Lang her, gell.. :S Und BMW ist deutlich kleiner als Fiat.

VW und Ford ja, ganz klar, die sind noch breiter aufgestellt, da findet wirklich jeder was, wenn nicht dort, dann bei Audi, Seat und Skoda. Und die Powern auch ordentlich mit zusätzlichen Angeboten.

Aber was ist mit Fiat als Marke?

Fiat: 500er (als Mini, 500 C als Cabrio, 500 L Trecking, 500 L , 500 Living (Sondermodell?), Punto (wird demnächst eingestampft), Sedici, Bravo (aus 2007 wird demnächst eingestampft), Freemont (Ami-Design-Import), Doblo, Qubo und natürlich Panda - ergo demnächst keinen Kompakten mehr, egal ob als Limousine oder Kombi, von Unterer Mittelklasse (wie seinerzeit in den 60er und 70ern mit den Fiat 1500, Fiat 124, Chroma schon seit Monaten tot - kein Ersatz - ) reden wir gar nicht mehr...bezahlbare Sportwagen wie anno dazumal einen Dino, Coupe oder Spider...heute nicht mal mehr im Ansatz...

Es gab sogar mal eine Oberklasse wie mit dem Fiat 2300... :schock:

Mit dieser heutigen, dünnen und ganz auf billig ausgerichteten Produkpalette werden sie nicht gegen die starke Konkurrenz aus Europa und Asien anstinken können. Und gegen Renault - Dacia ist selbst Fiat zu teuer...

Alfa Romeo? Ein Trauerspiel vor dem Herrn... ;( , fast nichts ist vom alten Glanz übrig. Händlernetz? Fast nicht mehr vorhanden. Sicher die Giulietta ist schön...mehr aber auch nicht. Nicht mal mehr als Kombi zu haben, die 159er Serie schön ja, aber veraltet, wird demnächst eingestampft, der Mito...ein Schuss in den Ofen, steht wie Blei bei den Händlern (der Kunde will eben keinen verkappten Punto im Mito-Kleid). Der 147er hatte noch Charakter und Eigenständigkeit, aber auch schon wieder 6 Jahre her. Ach ja der 8C und 4C...immerhin. :pinch:

Lancia = tot.

Im Ergebnis kann ich nur Dir, lieber @P4H zustimmen...sie könnten auch gleich Tomaten verkaufen... mit dem FCA Konstrukt, zwar im schönen Tulpen-Holland angesiedelt, jedoch ohne den Einfluss aus dem italienisches Mutterland bleibt nicht mal mehr Esprit und Tradition übrig...

Hab mal bei einer leckeren Pizza mit unserem Italiener (Gastronom) in der Stadt gequatscht: der ist mega sauer auf Fiat und fühlt sich verraten...will beim nächsten anstehenden Fahrzeugwechsel (Lieferwagen, Firmenwagen) die Marke nicht mehr unterstützen, er hatte bis zu letzt aus Tradition und Herz an Fiat festgehalten (fuhr teilweise Maserati, Punto, 500er und diverse Lieferwagen im Unternehmen). Er wird auf VW und Audi umschwenken...

RIPzone

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Samstag, 22. Februar 2014, 10:32

Ich geb euch da genauso recht. FIAT an sich ist nun definitiv Geschichte.

Und für mich ist das Thema gestorben, denn so schön ich die Wagen teilweise auch finde und so gut sich der Bravo an sich fahren lässt... bei aller Liebe, wenn selbst der Konzern stirbt und nix neues kommt, dann wird's mir woanders hin verschlagen...

Ich kann deinen Italiener gut verstehen, denn von FIAT ist nun nix mehr übrig und dass er jetzt keinen italienisch angehauchten Ami-Konzern unterstützen will, ist mir klar. :S

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Samstag, 22. Februar 2014, 13:25

Endlich regt sich was...

Hui...

Ich stelle grade fest ich war Monate nicht mehr Online... Man Man.. Ehrlich gesagt was ich auch warum, wenn ich diese doch extrem interessanten Beispiele und Auszüge aus Nachrichten immer wieder mit BMW-Vergleichen lesen muss, macht es einfach keinen Spaß dazu was zu schreiben.
BMW hat nichts mit FIAT zu tun und seien wir mal ehrlich diese beiden sind bei weitem keine Gegner... Aber auch BMW wandelt sich mehr als viele mibekommen, denn auch doch flüchten die Anhänger und verstehen den Konzern nicht mehr so ganz (das sie sehr gute Autos bauen bezweifelt niemand, aber auch dort ist nicht alles Gold was glänzt und BMW wird immer mehr zu dem was Mercedes mal war und Audi übernimmt viele der alten BMW-Anhänger...) (only my 2-Cent to BMW)

Das es FIAT schlecht geht wissen wir schon seit Ende 2012, seit der Zeit wird gesagt das der Bravo von der Bildfläche verschwindet und der große Diesel 165 wurde eingestampft. Ab da war klar der Weg wird steinig...

Und heute... Endlich hat man den Schritt gewagt und sich mit Chrysler zusammengeschlossen und nun tut man auch endlich was am Händlerbild.

Mal ehrlich was soll ich heute noch in einem Fiat Autohaus in dem nur 500er gibt... Selbst die L Modelle oder der Living ist fast nie zusehen. Aber das wichtigste, ist doch das endlich was getan wird. Meiner Meinung nach dauert 2016 doch deutlich zu lang...

Schaut doch mal in die vielen Mehrmarkenautohäuser.. Wenn viele Marken da rumstehen kann man endlich ordentlich vergleichen oder sich auch mal auf den ersten Blick verlieben in ein Auto das man sonst nie gewählt hätte...
Wenn es dann endlich in jedem Autohaus Jeep, Alfa, FIAT und vllt auch Chrysler geben wird, bin ich total happy, dann macht es wieder Spaß an so einem Autohaus vorbeizufahren und zu schauen...



Aber zum Thema FCA...
Warum Tulpen-Holland???? Die Holländer machen uns doch viel vor und sind in vielen Dingen deutlich weiter als wir Deutschen, aber mal davon abgesehen, hat FIAT mit dem Schritt alles richtig gemacht, denn nur so kann man sich von den Mafia-Artigen Strukturen in Italien lösen..
Und schauen wir doch mal welche Unternehmen noch den Sitz in den Niederlanden haben...

SHELL
ING - Group (Ing DIBA)
UNILEVER
EADS - also Airbus!!!
Auch und der Liste findet sich auch ein großer Deutsche Hersteller namens PHILIPS!!!


Für mich ist völlig egal wo die Firma sitzt... Sicherlich findet ihre das traurig und damit geht Tradition verloren, aber mal ehrlich welche Tradtion hat FIAT denn??
Wer so engstirnig ist und die Fahrzeugmarke wechselt, weil die Firma wo anders sitzt, der hat das Prinzip Globalisierung und Marktwirtschaft noch nicht verstanden, schade. Wir haben uns ja oft unterhalten, wo die Autos herkommen und wissen das auch bei Vielen Deutschen leider nicht viel Deutsch ist und so ist es auch bei FIAT...


Vllt schafft man es damit endlich Chrysler und Jeep bei uns zu etablieren. Dann würde sich vllt auch was an den Preisen tun. Denn ich mag beide Marken sehr und ich fand diese Umgelabbelten AMI-Bleche auch nicht schlecht, der Thema war ein geiler Wagen, aber entweder scheiß Getriebe oder scheiß Motor...


Ich sage ENDLICH passiert mal was und es wird nicht mehr nur davon gesprochen so wie bei ALFA... (wie der liebe Turino immer so schon anmerkt, doch wir versprochen und kein einziges Auto kam)
Und ich denke es geht jetzt endlich wieder los..

PS: die ganzen tollen 500er Modelle sind weniger schlecht als viele Sagen. Leider ist das Design (das alle aussehen wie ein 500er) nicht wirklich gelungen und es fehlen ein wenig die Innovationen und Neuerungen, mal davon abgesehen, das sich mittlerweile auch die Stimmen mehren die gar keine Assistenten, Online-Navi usw. wollen, hätten man doch auch mal was bei den Motoren und auch bei den Ausstattungsmerkmalen und gern auch bei der Lichttechnik ( Zwinkersmiley an Turino) machen können.

10

Samstag, 22. Februar 2014, 15:03

Hi @BravoMaseratie,

schön mal wieder was von Dir zu hören und zu lesen. :thumbsup:

Du hast sicherlich Recht, wenn Du schreibst, dass man die Dinge von mehreren Seiten betrachten kann und soll.

Im Übrigen meinte ich mit "Tulpen-Holland" es auch nicht abwertend. Wir wissen alle, dass die Holländer eine starke Wirtschaft mit großen Unternehmen ist - nein, vielmehr assoziiere ich mit dem Land der Blumen (auch darin sind sie verdammt gut) eben nicht die Marke Fiat. Fiat als eine ehemals klangvolle Marke als Inbegriff von italienischer Lebenskultur und Design. Mit Holland verbinde ich Blumen, Windmühlen, Philips, DAF und tollen Humor. :D

Aber Du hast auch Recht, wenn man sagen muss: endlich tut sich was. Hoffe nur, es ist der richtige Weg. Klar leben wir in einer globalisierten Welt, es darf aber auch nicht dazu führen, dass wir unsere Wurzeln vergessen und vergessen warum wir so geworden sind, wie wir geworden sind. Das beziehe ich auf Personen, Gesellschaften und Unternehmen. Und Fiat war eben Fiat, weil es aus dem Herzen der Italiener entsprang.

Sicherlich sind Mehr-Marken-Autohäuser vielversprechend, insoweit schaue ich schon interessiert, was am Markt passiert. :rolleyes: und bin sehr offen.

Hoffen wir mal, dass Fiat / FCA hier die richtigen Weichen gestellt hat, denn momentan sieht es nicht danach aus - diese Meinung vertrete ich nach wie vor.

___________

Freilich auch bei BMW ist nicht alles Gold was glänzt, hat ja auch niemand behauptet (Zwinkerlie...). Ich habe vielmehr den Konzern BMW und seine Produktvielfalt mit dem Konzern Fiat verglichen. Ersterer gewinnt zunehmend am Markt und Letzterer verliert immer mehr an Anteilen.

Naja, Frage: Wie ist es Dir so ergangen, was macht Dein Renault, funzzt alles, so wie Du es Dir vorgestellt hast?


LG

Turino


P4H

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Sonntag, 23. Februar 2014, 00:52

Also FIAT jegliche Tradition abzusprechen finde ich schon ausblendend hart ...

Niederländische Unternehmen wie Philips ;) (Philips war noch nie Deutsch), kann man nicht mit einem multinationalem Konzern allá FCA vergleichen der gerade da rüber gehopst ist.
FCA´s Interessen werden vom Finanzmarkt gesteuert und zwar vornehmlich vom US amerikanischen.
Der Vergleich ist ja so, als würdest Du Lada die selben positiven Eigenschaften der deutschen Automobilhersteller zusprechen, nur weil Sie einen Sitz in Deutschland haben.
Die Airbus Group ist auch ein schlechtes Beispiel. Noch halten die Franzosen 1/3, 1/3 war schon immer im Aktien Streubesitz, die 30 % von Daimler wurden 2013 verkauft.
BAE hatte auch mal 20 % an EADS. Nach der "kürzlich" gescheiterten Fusion mit BAE können sich Deutschland und Frankreich nicht wirklich einigen welche Zukunft die Airbus Group überhaupt hat.
Und genauso kann es schnell FCA ergehen wenn gewisse wirtschaftliche Kennzahlen schon kurzfristig nicht mehr stimmen.

Mal anders betrachtet, warum kauft man sich eine bestimmte Marke? Ich meine aus Perspektive eines Autofans. Wegen Tradition und Individualität. Auch immer gerne wegen Beständigkeit.
Wenn Du ein Deutsches Fahrzeug kaufst, hast Du eine Wertbeständigkeit und Du weisst das Du Dein Geld nicht grundsätzlich in den Sand setzt wie mit bestimmten anderen Risikobehafteten Namen.
Bei einem Japaner kannst Du grundlegend auch nichts falsch machen. Aber Mut kann sich leider nicht jeder leisten. Wenn der kleine 500er schon soviel technischen Stress macht,
egal wie gut er sich verkauft, ist das dann die Ausgangsbasis die man sich wünscht? Egal welcher Teile- und Konstruktionsmix da aus egal woher demnächst unter dem FCA Label kommen mag,
mir ist es das Abenteuer nicht wert.
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Sonntag, 23. Februar 2014, 08:24

Fiat geht den Weg, den große deutsche Hersteller schon lange vorher gegangen sind:

VW Group Services = Niederlande
Und BASF ist längst nicht das einzige Unternehmen, das die günstigen
Konditionen eines EU-Nachbarn ausnutzt, um seine Bilanz zu verschönern.
Volkswagen, momentan das profitabelste Unternehmen der Republik, war
noch geiziger. Die belgische Tochter Volkswagen Group Services zahlte,
völlig legal, 2012 überhaupt keine Steuern auf einen Gewinn in Höhe von
153 Millionen Euro, im Vorjahr lag der steuerfreie Gewinn bei 141
Millionen
. (SPIEGEL)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-95169274.html

BMW-Töchter = Malta
Auf der Insel, die kleiner als Bremen ist, unterhalten deutsche
Unternehmen wie BASF, BMW, Fraport, Puma und die Deutsche Bank
Tochtergesellschaften. Allerdings scheinen sie davon selbst peinlich
berührt zu sein. Auf ihren Firmen-Web- Sites lassen die Konzerne ihre
maltesischen Töchter gern außen vor.
(wirtschaftswoche)
http://www.wiwo.de/politik/europa/steuer…397366-all.html

Mercedes u.a. = Delaware, USA
Delaware, USA. Es wird von der CT Corporation betrieben.In dem kleinen Haus befindet sich der Sitz von über 200.000
Unternehmen die hier Briefkastenfirmen unterhalten. Dies ist für
Unternehmen attraktiv, da Delaware eine Steueroase ist. Zu den
Unternehmen gehören unter anderem Allianz SE, Adidas, American
Airlines, Apple, Coca-Cola, General Motors, Google, Kentucky Fried
Chicken, Lufthansa, Mercedes Benz, Verizon und Volkswagen. Volkswagen hat hier mehr als 10 Tochterfirmen registriert. Die Deutsche Bank unterhält hier etwa 430 ihrer über 2.000 Zweckgesellschaften.

http://www.insolution.at/blog/tag/delawa…es-nummer-eins/

Das mal dazu...!
gruß werner

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13

Sonntag, 23. Februar 2014, 11:59

Hi @Werner,

Dank Dir für die Info...war mir so nicht bewußt 8|

P4H

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Sonntag, 23. Februar 2014, 12:46

Werner, Dein Vergleich konzentriert sich nur auf finanzielle und steuerliche Vorteile, die im Ausland ausgenutzt werden, und das für Unternehmensteile oder Sparten. Das machen alle großen Unternehmen schon seit Dekaden und das ist nicht das selbe was Fiat über FCA gerade gemacht hat. Um Deine Beispiele mal aufzugreifen, die Firmensitze der deutschen Hersteller z.B. BMW, Daimler und VW sind weiterhin in Deutschland. BMW hat seine Stammaktien im deutschen Leitindex DAX. Daimler AG war sogar die erste global notierte Aktiengesellschaft, aber auch dessen dessen Aktien sind Bestandteil des DAX in Frankfurt. Die VW Stammaktie liegt im DAX. Verwaltung und grob die wichtige Teile der Produktion und die Kernabteilungen der Entwicklung der deutschen Hersteller liegen wohl noch immer in Deutschland. Warum halten diese Unternehmen den deutschen Standort die Treue? Und auch rein aus dem Handelsaspekt verfolgt, die Aktien müssten nicht am DAX notiert sein. Der harte Kampf der Börsen räumt in solchen Zeiten auch gerne langfristige Sonderkonditionen ein. Aber die Aktien bleiben in Frankfurt. Also, trotz Globalisierung ist der Standort Deutschland aus allen relevanten Aspekten der Anker deutscher Automobilhersteller. Das ist doch mal nen Statement. :)

Ganz im Gegenteil zu FCA. In kurz: Sitz nicht im Inland. Verwaltung nicht im Inland und die Produktion demnächst weiss der Henker wo. Gehandelt, dort wo es gerade am günstigsten ist um neue Investoren wie frisches Kapital anzulocken. Das lässt sich nicht gerade mit den deutschen oder japanischen Herstellern vergleichen. Und schon diese Psychologie hat ja schon eine Menge Aussagekraft.

FCA ist ein künstliches Konstrukt, eine Niederländische Holding die als Aktiengesellschaft gegründet wurde. Eine Holding ist aber keine eigenständige Rechtsform sondern eine hierarchische Organisiationsform aus der Praxis. Demnach sind Fiat und Chrysler gerade zum Brands degradiert worden, um das einfach mal hervorzuheben. Das kann man positiv werten, oder man macht es wie VW und ich persönlich, möchte keinen Golf 7 als Seat Leon oder Skoda Octavia in der Aufgussversion zum 100sten kaufen. Dann kann ich auch gleich einen Golf 7 kaufen. Der zweite Sitz von FCA ist aber aus steurlichen Gründen in UK. Die Aktien, die wohl noch diversifiziert werden, werden vornehmlich in NYC aber auch zumindest noch in Mailand gehandelt. Wir werden also noch feststellen ob das positiv wird, denn den Aktionären wird zumindest 2014 schon einmal keine Dividende ausgezahlt. Das macht ja Hoffnungen auf Investoren des freien Marktes... Die Verwaltung von Fiat zieht schon um. Die Produktion soll in der nächsten Phase folgen. Das bedeutet harte Einschnitte für die schon so lange geschundenen Italiener. Fiat wäre ohne Chrysler inzwischen insolvent. Den Anschluß in ihrem traditionellen und wichtigsten Segment, Kleinwagen, haben sie schon lange gegen Ford, Opel, VW usw. verloren. Die Asiaten setzen dem noch mehr zu. Schaut euch mal die Wachstumsraten von Kia und Hyundai an. Lange Rede kurzer Sinn, ohne jetzt hier alles noch einmal aufzukochen, ich wünsche FCA alles gute. Aber FCA hat nichts mehr mit Fiat zu tun. Fiat steht hier schlecht dar im eigentliche Traditionssegment und hat sich aus anderen schon lange zurückgezogen. Das ist kein gutes Anzeichen, denn Chrysler ist eine Menge, aber ganz bestimmt kein Spezialist für den Bedarf des europäischen Marktes. Die Versäumnisse der Chrysler Corporation aus den 60ern und 70ern habe ich hier ja schon einmal breiter getreten in einem Anfall von historischen Ergusswahnes.

Und genau das stört mich persönlich. Demnächst kaufst Du eben keine Bella mehr. Sie wird vermutlich nicht einmal mehr aus Italien stammen. Und für mich ist da auch Herzblut mit dabei. Da wo ich herkommen, ist Fiat deren VW. Alfas fahren nur die Cops oder die Mafia. Lancia die Enthusiasten und Luxusorientierten. Alte Volksweisheiten die sich bis heute halten. Das gibt es jetzt nicht mehr.
Das neue Designzentrum dafür wird wohl demnächst auch in den USA liegen. Ist grad günstiger haben andere ja auch da. Während Japaner und Koreaner Designzentren hier bauen um Fahrzeuge dem europäischen Markt besser anzupassen. Warum nicht wie die deutschen Hersteller? Standortwahrung, Tradition und Historie sind unverändert gegeben. Sogar z.B. den Hofmeister Knick findest Du in fast jedem BMW seit den 60ern in der C Säule wieder. Die deutschen Hersteller legen aber weiterhin unverändert gut vor. Der Erfolg gibt den deutschen Herstellern doch Recht. Geht doch weiterhin alles unter einem Hut. Läuft das also bei FCA nicht gerade etwas verkehrt oder sehe nur ich das so?

Jetzt sehen einige in Übersee in Marchionne den Wirtschaftspionier des neuen Globalisierungszeitalters. Ich persönlich, scusi, vermute in dem "Kanadier" den Wirtschafts-Machiavelli der Neuzeit. Möge ich in dem Fall kein Recht behalten....
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Sonntag, 23. Februar 2014, 14:46

Hi @P4H,

schön geschrieben, dem ist von der Sache her nichts mehr hinzuzufügen. Nur ein paar Gedanken noch:

- das Steuern wo anders abgeführt werden, als nicht dort wo sie entstanden sind, praktizieren viele Unternehmen, ja - aber ich halte das aber für skandalöses Verhalten, weil Wertschöpfungsketten zerrissen werden. Das Geld fehlt also und eine funktionierende Infrastruktur, Bildung und Forschung werden nun mal im Großteil durch Steuern beglichen...

- das was Herr Marchinonne Fiat mit seinem Schritt genommen hat, ist das Wichtigste überhaupt: Identität,

diese gibt es ohne Traditionsbewußtsein nicht mehr und Identität ist für ein Produkt teilweise/ oft marktentscheidend. Viele Fiat- und Alfa Fans werden nun mit Anlauf in den Hintern getreten, Leute, die der Marke immer die Stange gehalten haben. Ich bin überzeugt, dass sie dem ach so modernen FCA Konzern und seinen seelenlosen allerwelts Amitverschnitt Fahrzeugen nicht die gleiche Liebe und Enthusiasmus entgegenbringen werden.

- was man so aus Händlerkreisen munkeln hört, wollen viele von denen, die neuen Verträge gar nicht mehr annehmen, sie haben die Nase voll von den jahrelangen Tauziehen und Vertrösten, von Druck und Dängellei. Was passiert? Marktkapazitäten werden zusätzlich frei, aber nicht für Fiat/ FCA nein...Händler bleiben Händler, sie wenden sich anderen Marken zu. Angeblich wollen viele sich mit Japanischen und Koreanischen Herstellern einigen...was das bedeutet, brauche ich niemanden zu erzählen. Fiat wird wie Alfa und Lancia sowieso von der Fläche allmählich verschwinden, andere Marken werden diesen Platz einnehmen.

Was deutsche Hersteller über 100 Jahre geschafft haben, sie konnten sich ihre Identität bewahren und ihren Produkten ihren ganz eigenen Stempel aufdrücken. Auch Fiat war mal so ein Konzern, ein Konzern mit Tradition, Herzblut und Inspiration, gewachsen in den Strukturen ihrer eigenen Historie...nun alles über Bord geworfen...na, wenn es denn hilft..?!

Möchte nicht mit Leuten in Turin, Modena und weiß ich wo in Italien sprechen...fragt sie doch mal nach "Fiat"... ;(

P4H

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16

Sonntag, 23. Februar 2014, 15:59

das Steuern wo anders abgeführt werden, als nicht dort wo sie
entstanden sind, praktizieren viele Unternehmen, ja - aber ich halte das
aber für skandalöses Verhalten, weil Wertschöpfungsketten zerrissen
werden. Das Geld fehlt also und eine funktionierende Infrastruktur,
Bildung und Forschung werden nun mal im Großteil durch Steuern
beglichen...


Das ist in meinen Augen die Kurzsichtigkeit der Konzerne. Wenn die dunkeln Zeiten kommen, dann fällt auch der Rückhalt des Staates und der Bevölkerung weg. Wachstum um jeden Preis kann nicht der richtige Weg sein. Amazon macht das ja in einer Perversität par excellence ohne jegliche Gnade ... nur wie lange noch.

- das was Herr Marchinonne Fiat mit seinem Schritt genommen hat, ist das Wichtigste überhaupt: Identität


Genau das ist es was mich fuchsig macht. Mit dem neuen 500er hat Fiat den Nerv der Zeit getroffen. Die beste Rezitation der eigenen Tradition. Als man damals aus Mangel aus Stahlblechen mit dem mindest notwendigen Aufwand so etwas süßes und vor allen Dingen innovatives nutzbares rausbrachte. Der heutige 500er ist ja eher ein Lifestyle Auto, aber darauf hätte man aufbauen können mit einem neuen Modellfeuerwerk.
Leider war es da wohl schon zu spät.


... diese gibt es ohne Traditionsbewußtsein nicht mehr und Identität ist für
ein Produkt teilweise/ oft marktentscheidend.


Da sehe ich den Kern der die Marke am Leben erhält. Den Aufwand den VW zum Wörthersee mitbetreibt, kommt ja nicht von irgendwo. Die Fans die man dort bedient, stecken mit ihrer Leidenschaft und ihrem Werben andere an.

- was man so aus Händlerkreisen munkeln hört, wollen viele von denen,
die neuen Verträge gar nicht mehr annehmen, sie haben die Nase voll von
den jahrelangen Tauziehen und Vertrösten, von Druck und Dängellei. Was
passiert? Marktkapazitäten werden zusätzlich frei, aber nicht für Fiat/
FCA nein...Händler bleiben Händler, sie wenden sich anderen Marken zu.
Angeblich wollen viele sich mit Japanischen und Koreanischen Herstellern
einigen...was das bedeutet, brauche ich niemanden zu erzählen. Fiat
wird wie Alfa und Lancia sowieso von der Fläche allmählich verschwinden,
andere Marken werden diesen Platz einnehmen.


Ich kenne da einen. Vor nicht all zu langer Zeit haben Sie das Händlernetz aufgrund völlig verschärfter Bedingungen ja deutlich ausgedünnt. Der würde gerne, war es 20 Jahre, hat ein ahnsehnliches Autohaus, darf aber nicht.
Da läuft nur Service für Fiat/Professional. Tja, jetzt wirds wohl bald ein asiatisches ... und man hat es ja auch nicht leicht. Je nachdem wo Du lebst musst Du echt gurken um überhaupt eine Fiat Werkstatt zu finden. Für meien Gute nehme ich 120 KM in kauf.
"Sind Sie ein Teil der Lösung, oder des Problems?"

Infos über meinen Bravo: 1,9 8V 120 HP Multijet, B&M, 17"/18", EBC Turbogroove auf green, BMC, Bilstein, Powerrail etc - Milestone 100k achieved!!


Freakazoid

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17

Montag, 24. Februar 2014, 15:01

Ich sag jetzt mal so...
...ich freue mich auf mein "AMI-Blechle"
der ist in Deutschland nämlich Konkurenzlos. :-P

FIAT muss allerdings wirklich aufpassen. Sie haben eine große Chance.
Amerikanische Modelle sollten Sie einfach als Chrysler so in den FIAT-Autohäusern anbieten...bzw. wie den Freemont umlabeln.

ABER: Besinnt Euch bitte auf Eure alten Stärken. DESIGN, DESIGN, DESIGN...gepart mit guter Technik. (Was leider keiner glaubt so richtig)
Ein neuer Bravo, ein neuer Punto, nen neuer Brera und co. mit italienischen Charme.
Dazu dann die AMI-Brüder. Durango, Journey...vielleicht nen paar Muscelcars zu nem guten Preis.
Denn das was die AMIS für "Sportwagen" an Geld haben wollen. Viel Spaß Porsche, BMW M, Mercedes AMG und Audi-S-Modelle! :-P

So mal hart durchziehen. Und viel Werbung schalten im TV...FIAT wäre schnell auf nem aufstrebenden AST!

TRASCANICO

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18

Montag, 24. Februar 2014, 18:38


Dazu dann die AMI-Brüder. Durango, Journey...vielleicht nen paar Muscelcars zu nem guten Preis.
Denn das was die AMIS für "Sportwagen" an Geld haben wollen. Viel Spaß Porsche, BMW M, Mercedes AMG und Audi-S-Modelle! :-P

Also ich glaube ein C63 AMG ist Musclecar genug^^ Genauso wie andere (BMW M5) mit viieeel Hubraum ;)
Und du sagst es schon zurecht: "für einen guten Preis". DIe Dinger sind zwar dann laut und habne 500 PS unter der Haube, aber dafür wird halt dann im Fahrwerk und Co. gespart, dass du deine 500 PS nie und nimmer ausnutzen kannst :)
Bin schon mit so einer AMI-Schleuder gefahren --> absolutes no go. Zumindest für mich.

Aber bitte FIAT, bleibt wenigstens noch bisschen italienisch!
08.2007 - 11.2013 Fiat Bravo Sport CARBON EDITION
03.2014 - __.____ Mercedes A45 AMG Edition 1

Infos über meinen Bravo: Linea Sportiva; T-Jet; 190 PS - 300 NM; Sportauspuffanlage + SportKAT (R-Type); offener Sportluffi; Popp Off; [Carbonteile: Spoiler, Nebelblenden, Diffuser]; Tiefer 30/30; Breiter 10mm; org. 18" schwarz glanz+roten Ring; Brembo Bremsscheiben+EBC; my2010 Scheinis uvm.


Freakazoid

unregistriert

19

Montag, 24. Februar 2014, 20:59

Das ist sicherlich richtig. Aber 5% können die deutschen Autos mit den Hammerfahrwerk überhaupt fahren! :-P
Die Amis kosten halt die Hälfte.
Und die neuen sollen wohl auch gute Fahrwerke drinnen haben...sogar mit Allrad wenn man möchte.
Da wird es dann für mich sehr interessant.

Du hast aber sicher recht.
Italiener müssen weiter Italiener bauen.
Denn die Designs waren immer Richtungweisend.
Der Punto und Bravo waren das letzte gute Beispiel was alle nachgebaut haben.
Zumindest in der Seitenlinie!

kitzl-katzl

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Montag, 24. Februar 2014, 22:17

So wäre es ja schön. Bis zur Kompaktklasse alles FIATs. Und den Rest (SUVs, VANs) mit Amis auffüllen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was sich im Hause FCA die nächsten paar Jahre tut.
Tempomat, rote Bremsbacken, getönte Scheiben, beh. Waschdüsen, Böser Blick, unterer Grill vom Facelift, Lederschaltmanschette, Fensterverkleidung in Carbon, schwarze Seitenblinker, Abarth-Logos mit Taster, Sportpedale, Pioneer TS-WX210A

Infos über meinen Bravo: 1,9 8V Multijet 120PS, Blu Notturno Mic, Dynamic, Lederlenkrad und -schaltknauf mit MuFu-tasten, B&M


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