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Katalysator aufrüsten: Wann lohnt es sich?

Der Katalysator für Kraftfahrzeuge hat der Welt deutlich saubere Luft geschenkt. Immer wieder werden neue schärfere Abgasnormen verordnet, mit denen der Schadstoffausstoß weiter gesenkt werden soll. Wann lohnt sich für das eigene Auto ein Austausch?
 

Von Abgasnormen und Umweltplaketten


Spätestens seit dem großen Abgasskandal sind die Schadstoffemissionen der PKWs wieder im Gerede. Europaweit gelten bereits seit Einführung der ersten "Euro 1"-Abgasnorm im Jahr 1992 bestimmte Grenzwerte, die im Laufe der Zeit immer weiter verschärft wurden. Aktuell gilt die neue Euro 6-Abgasnorm für Neuwagen, die auch jeder neue Fiat Brava mitbringt. Eine Übersicht über alle Schadstoffnormen hat das Umweltbundesamt zusammengestellt.

Neben den Euro-Normen gibt es in Deutschland die sogenannte Umweltplakette, mit der vor allem die Innenstädte vor Feinstaub geschützt werden sollen. Bei der Einführung der Umweltplakette gab es die drei Schadstoffgruppen Rot, Gelb und Grün. Nach und nach wurde Besitzern von Autos mit roter und gelber Plakette die Einfahrt in die sogenannten Umweltzonen verboten. Spätestens dann sollte das eigene Auto mit einem neuen Katalysator versehen werden. Die grüne Umweltplakette ist derzeit das Maß aller Dinge. Gestritten wird noch um die Einführung einer sogenannten blauen Umweltplakette für Diesel. Spätestens dann sollten alle Fiat Bravo Diesel-Besitzer aufmerksam werden.


 

Katalysator selbst austauschen oder nicht?


Es ist nicht schwer Ersatzteile für den Fiat Bravo zu finden. Autobesitzer können ihr Auto entweder in der Werkstatt abgeben und den Fachmann alles Weitere erledigen lassen oder selbst einen neuen Katalysator kaufen. Die Selbstbeschaffung ist meist billiger, da Automechaniker oft mit bestimmten Herstellern zusammenarbeiten von denen sie Provision erhalten. Für den Besitzer wird es dann entsprechend teurer.

Wer etwas von Autos versteht, kann den Katalysator auch selbst austauschen. Sei es, um ihn durch einen neuen besseren Katalysator zu ersetzen oder für den unwahrscheinlichen Fall, dass der alte Katalysator defekt ist. So kann er zum Beispiel von Rost angegriffen werden oder durch Bodenwellen beschädigt werden.
 

Katalysator selbst wechseln: So geht's


Um den Katalysator selbst auszutauschen ist natürlich eine entsprechende Ausrüstung notwendig. Relativ leicht ist der Ausbau, wenn der Katalysator angeschraubt ist. Dann muss er lediglich abgeschraubt und vom Lambda-Sensor getrennt werden. Dem neuen Kat liegt eine Einbauanleitung bei: Dieser einfach folgen und das Teil einbauen. Schwieriger ist es, wenn der Katalysator angeschweißt wurde. Schweißarbeiten sollten nur mit entsprechenden Fachkenntnissen und einer Sicherheitsausrüstung durchgeführt werden. Im Zweifelsfalle ist es besser, sich an Profis zu wenden.
 

Bild: ©istock.com/deepblue4you

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