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Italo-Welt

visitorsam

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Mittwoch, 17. Oktober 2012, 06:30


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@Turino

du hast dich etwas verlesen und ein 0 vergessen ;) Ich hab eine D7000, die ist auch DX also Crop-Kamera, da wird das 80-200er ja zu einem 120-300er :)

Das 80-200er hab ich mir aktuell von einem Bekannten geliehen um es mal zu testen, aber das Bokeh ist einfach so geil, das Handling ist geil und die Schärfe ist traumhaft. Daher werde ich mir jetzt zeitnah ein 80-200 2,8f AF-S oder ein 70-200 2,8f VR AF-S holen.

Für HDR nutze ich Lightroom mit der Übergabe an PS HDR Pro. Nutze die Bracketing der Cam mit 3 14Bit RAWs und einem unterschied von 2EV.

Panorama mache ich mit Panoramafactory, das geht auch sehr gut ohne Nodalpunktadapter.

Ja Superweitwinkel interessiert mich auch, aber als nächstes nach dem Tele-Zoom steht erst einmal ein Macro Objektiv an, und eine Festbrennweite.
Gruß
Frank

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yobo

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Sonntag, 21. Oktober 2012, 11:56

Zitat

Original von turinoAuch über Bilder von @Yobo und seiner Pentax bin ich sehr gespannt, da ich Pentax nur von Testberichten her kenne.


Gerne. Ich war in Urlaub und habe deshalb ein wenig Zeit gebraucht, die Bilder mal nach etwas Interessantem durchzugucken und zu bearbeiten. Dabei gleich noch eine Frage: Ich bin sehr unzufrieden mit den Beschränkungen der Fotos hier im Forum - eigentlich kann man so nix erkennen. Wie macht man das am besten? Ich meine, es ist klar, dass hier ist kein Fotoforum aber 640 Pixel...

Hier zwei Bilder aus der klassischen Portrait-Fotografie. Einmal "High-Key"...



Einmal "Low-Key"...



Auch leblose Dinge im Studio haben ihren Reiz. Ich fotografiere gerne meine Gitarren. Dies ist auch eine schöne Erinnerung, wenn ich mal ein Stück verkaufe. Dies hier ist ein relativ aufwändiges Bild mit zwei Blitzköpfen, einem Reflektor und einem schwarzen Fotokartonhintergrund. Nicht immer mache ich mir solch eine Arbeit...



Das Bild ist Outdoor mit Einsatz einer sehr leistungsstarken portablen Blitzanlage entstanden. Ist ein Italiener... ;-)



Nun das gleiche Auto mit zwei hübschen Mädels anbei...



Eine weitere Schönheit im Fonds eines alten Rolles Royce...



Alle Fotos sind unter beträchtlichem Einsatz von Technik entstanden. Das letzte bspw. unter starkem Einsatz von EBV. Das ist nicht jedermanns Sache.

Viele Grüße
yobo

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visitorsam

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63

Sonntag, 21. Oktober 2012, 12:08

@Yobo

Ist High-Key nicht deutlich weicher, blasser? Kommt mir zumindest so rüber. Ebenso find ich das Low-Key zu stark belichtet?! Sieht für mich nach nem normalen Portrait aus, find sie ganz nett.
Gruß
Frank

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ochriso

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64

Sonntag, 21. Oktober 2012, 15:17

Zitat

Original von yobo
Alle Fotos sind unter beträchtlichem Einsatz von Technik entstanden. Das letzte bspw. unter starkem Einsatz von EBV. Das ist nicht jedermanns Sache.


wollt grad sagen die überarbeitung der haut/gesicht ist mir auf dem letzten pic viel zu offensichtlich! sieht man wirklich auf den ersten blick. lieber bisschen weniger.

ansonsten supertolle bilder!
vor allem die belichtung beim auto! spitze!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ochriso« (21. Oktober 2012, 15:18)

Infos über meinen Bravo: schön anzusehn.


65

Sonntag, 21. Oktober 2012, 23:18

Hi @yobo

vielen Dank für den ersten Eindruck. Also mir gefallen die Bilder sehr gut!
Leider ist die Datenmenge hier im Forum wirklich sehr stark beschränkt.

Was auffällt, ist der enorme Aufwand. Betreibst Du die Fotografie professionell oder semiprofessionell? Auch die Mädels für ein Shooting zu bekommen, ist nicht so einfach.

Mit welchen Objektiven sind denn die Fotos entstanden? Kennst Du zufällig noch die Metadaten?


Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (21. Oktober 2012, 23:24)


yobo

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66

Montag, 22. Oktober 2012, 14:49

Hallo turino,

danke fürs Lob. Professionell betreibe ich es nicht, versuche aber, meine Vorstellungen so gut mir das möglich ist, umzusetzen.

Vieles geht nur unter kontrollierten Lichtbedingungen in einem (Wohnzimmer-) Studio-Aufbau und mit etwas manueller Nacharbeit. Ich habe mir zu diesem Zweck eine kleine Blitzanlage mit zwei Blitzköpfen, Softboxen und Stativen sowie ein Hintergrundsystem gekauft. Dazu kommt dann noch ein Haufen Kleinkram wie Schirme, Kabel, Reflektoren etc. Hat man Portrait-Fotografie oder Produkt-Fotografie vor, geht es nicht besser.

Ich habe zu diesem Zweck einen Einsteiger-Blitzworkshop besucht, wo man die Grundlagen der Technik erklärt bekommt. Im Internet gibt es Tutorials und How-Tos - da kann man eine Menge für sich rausziehen.

Ich bin reiner Amateur, fotografiere allerdings schon sehr lange und bin gelernter Grafiker. Photoshop kenne ich aus dem FF. Insofern habe ich auch Spaß an digitaler Retouche finde aber auch das Gegenteil reizvoll, also mit dem unbearbeiteten Bild zu leben. Das schult das Auge. Da muss ich sagen, dass kaum eins meiner Bilder komplett unbearbeitet ist (außer Schnappschüssen). Der erste Bearbeitungsschritt beginnt beim Sichten - ich sortiere gnadenlos aus. Bei manchen Shootings komme ich auf 90% Ausschuss. Zumindest verarbeite ich es mit dem Raw-Konverter und mache dann einen neuen Ausschnitt oder richte etwas gerade. Neuerdings korrigiere ich auch gelegentlich Abbildungsfehler der Objektive. Dauert alles elend lange, bis ich mal so ein umfangreiches Shooting "aufgearbeitet" habe - zum Teil mehrere Jahre (!).

Für die Mädels empfehle ich, einen kostenpflichtigen Workshop zu besuchen, so lange man noch lernt. Das kann sonst frustrierend sein, wenn Modell und Fotograf zu unerfahren sind. Bei den Modells ist das oft der Fall. Man hat oft Amateure da, die für schöne Aufnahmen kostenlos posieren. Dagegen ist nichts zu sagen, nur sollte man die Erwartungen dann auch erfüllen können ohne dass es einen stresst...

Modell-Community sei zu nennen oder sich im Bekanntenkreis umsehen. Man kann auch mal in einer Kneipe ne unbekannte Schöne ansprechen - das hab ich mich ehrlich gesagt aber noch nie getraut. Gut ist natürlich, wenn man schon mal was zeigen kann.

Beim Workshop (oft unter 100 EUR) sorgen andere für Technik, Location und Modell, so dass man sich ganz aufs Umsetzen seiner fotografischen Ideen konzentrieren kann. Gerade die Outdoor-Blitzaktionen werden auch schnell zu Materialschlachten weil richtig leistungsstarke Blitze bei Sonnenlicht benötigt werden.

Zu den Metadaten der Bilder muss ich mal in den RAWs gucken. Zeit stellst Du ja in Abhängigkeit von den Blitzsynchronzeit ein. Das ist je Modell unterschiedlich so um 1/100 Sekunde. Blenden kamen 5.6-8 zum Einsatz. Man regelt die Lichtmenge dann an den Blitzköpfen. Bzgl. Objektiv bin ich sicher, dass da mein Pentax DA 16-45/4 zum Einsatz kam, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts besseres hatte. Brennweite war so um die 40mm.

Will hier nicht dozieren nur eine Lanze brechen für das Fotografieren mit Blitzanlage. Das kostet weniger als ein gutes Objektiv und macht tierisch viel Spaß.

Was mich nun mal interessiert: Autos fotografieren. Da bin ich noch sehr unterrepräsentiert. Wie würde ich es anpacken, wenn keine teure Outdoor-Blitzanlage am Start ist?

M.E. braucht es dazu Sonne, einen Reflektor und einen Assistenten. Dann etwas Zeit und Mut, mal was rumzuprobieren.

Hier gibt es so viele Fotografen und so viele Autos... Wer traut sich und stellt seine schönsten Bravo-Fotos rein uns erklärt, wie er es gemacht hat? :-)

Es freut sich drauf
yobo

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visitorsam

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67

Montag, 22. Oktober 2012, 20:52

Ist zwar nicht mein Bravo, aber mein Bravo muss erstmal wieder sauber gemacht werden, dann kommt er auch mal dran!

Audi A5 in Mattschwarz!

HDR Fotos, aufgenommen eine 3er Belichtungsreihe mit +/- 2EV. Beide mit dem 18-105 Kit Objektiv meiner D7000.

Das erste Bild ist mit Blende f/13 und 1/60 Sekunde ohne Blitz ISO100, Mittenbetont gemessen bei einer Brennweite von 18mm ohne Blitz, wetter war bewölkt ohne groß Sonne, das passte sehr gut zum dem Auto. Die anderen Beiden Bilder aus der Serie sind 1/250 und 1/15

Das zweite Bild ist in der Abenddämmerung entstanden. Blende f/4,2 1/60 bei 32mm. Die anden beiden sind 1/640 und 1/40, Auch wieder ohne Blitz, diesmal auch aus der Freien Hand ohne Stativ.

Hochauflösendere Bilder findet ihr hier im Facebook auf meiner Seite
»visitorsam« hat folgende Bilder angehängt:
  • 2012-A5-Shooting-0004.jpg
  • 2012-A5-Shooting-0005.jpg
Gruß
Frank

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68

Montag, 22. Oktober 2012, 23:11

N' Abend Jungs,

erst mal vielen Dank an @yobo für das ausführliche Statement, richtig genial!

Auch Dank an @visitorsam für die genialen HDR-Aufnahmen!
Das 18-105er hab ich auch, aber ich nutze es nicht mehr, weil es zu viele optische Fehler hat - es verzeichnet extrem, bin aber erstaunt, was Du mit dem Teil hinbekommst. Das Objektiv war auch für mich der Grund und Auslöser nach Alternativen zu schauen.

Ich selbst versuche irgendwie besondere Perspektiven und Stimmungen einzufangen.

Anbei zwei Beispiele für das Variieren mit der Schärfe- und Fokusebene, anhand des Bella-Lenkrades.

Danach zwei Beispiele für ausgeprägte CA`s am Nikkor 70-300 mm (am Chrom sieht man blau-abgesetze Linien, die dort nicht hingehören) - an der Mittelkonsole und Schaltknauf.

Wie gesagt, ich bearbeite meine Fotos nur sehr selten nach.
»turino« hat folgende Bilder angehängt:
  • Lenk 1.jpg
  • Lenk 2.jpg
  • Konsole.jpg
  • Knauf+.jpg

69

Montag, 22. Oktober 2012, 23:18

Und weil es so Spaß mit Euch macht, hier noch, was ich gerne versuche "einzufangen" - Stimmungen:

(Bilder gelöscht)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (29. November 2013, 17:28)


70

Montag, 22. Oktober 2012, 23:29

Ich finde,

es ist sau schwierig - Stimmungen - einzufangen, weil die Fotos oft nicht so aussehen, wie das reale Bild, was man abfotografiert hat:

(Bilder gelöscht)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (29. November 2013, 17:28)



yobo

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71

Dienstag, 23. Oktober 2012, 10:47

Hallo visitorsam,

sehr geil! Danke fürs Zeigen. Warum sind Deine Bilder im Forum größer als meine? Ich meine, ein Limit von 200 KB und 640 Pixel für die längere Seite zu haben? Kannst Du als Mod mehr?

Das HDR ist sehr spektakulär (vor allem bei Autos, finde ich). Und hier kommt gleich mein Tipp mit dem Reflektor wieder: Ein wenig Aufhellung der Schnauze wären das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Das zweite Bild mag ich sogar noch mehr. Das Auto ist gut eingerahmt, die schräge Aufnahmeposition erzeugt Dynamik und die Vordergrundgestaltung gefällt mir gut.

Leider habe ich keinen Facebook-Account und möchte mir auch keinen zulegen. Daher muss ich auf die großen Bilder verzichten.

@turino: Wahnsinn. Deine Bilder vom Innenraum sehen aus wie aus dem Autoprospekt. Ich mag die kühle Farbgebung. Überhaupt kommt der Charakter einer Serie gut zum Tragen. Hier gibt es manchmal Probleme, weil der automatische Weißabgleich jedes mal zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt... Wie machst Du das oder ist die Nikon in dem Punkt so gut?

Auch die anderen Bilder gefallen mir ausgesprochen gut. Die schwarzweißen verlieren leider in der Größe noch mehr als die farbigen. Wahrscheinlich, weil nach dem Verkleinern zu wenige Tonwerte übrig bleiben und die Kontraste nach dem Schärfen zu happig sind.

yobo

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72

Dienstag, 23. Oktober 2012, 12:53

Hi @yobo

Die erste Bilderserie (Fiat Bravo) ist am hellichten Tag auf einem Feldweg entstanden, in dem ich aus gut 6 Meter Entfernung durch das geöffnete Seitenfenster - in Freihand - mit dem 70-300 mm Nikkor draufgehalten habe. Die Lichtbedingungen waren damals erstklassig. Grundsätzlich arbeitet der automatische Weißbagleich - ich kann nur für die Nikon D90 sprechen, da jede Nikon anders abgestimmt ist - sehr gut und vorallem homogen. Man kann aber auch ganz leicht einen eigenen Arbeitswert mit Hilfe einer Graukarte (gibt es in guten Fotogeschäften oder Internet) bestimmen und als Grundlage verwenden.

Das die Bilder (künstlerisch will und möchte ich es nicht bewerten) aber optisch so gut sind, liegt fast ausschließlich an der Leistung der Objektive im Verbund mit der gewählten Belichtung.

Gut, ich benutze fast immer einen Hardware-Polfilter (circular, Stückpreis um die 70 € ) und fahre bereits mit der Aufnahme (über entsprechende Modi) die Farbintensität deutlich herunter und belichte in der Regel eine Blendstufe unter, was zumindest bei der D 90 den Kontrastumfang deutlich anhebt. Meistens bilden die Nikons viel zu farbintensiv ab, was für mich unnatürlich und aufgesetzt wirkt. Der moderne Zeitgeschmack verlang anscheinend aber nach "brüllenden" Farben. Das es ist nicht so sein muss, beweisen zum Teil auch meine Aufnahmen - weniger ist manchmal doch mehr.

Die Investition in gute Optiken zahlt sich in jedem Fall wirklich aus, egal welches Kamerasystem - Pentax, Sony, Nikon, Canon etc..

Mit Blitz arbeite ich eher selten, ich nutze gerne das Licht was Mutter Natur zum Fotografieren bereithält (Photografie = Malen mit Licht, mein Credo).

Auch menschliche Szenerien faszinieren mich, wie die vom Mittelaltermarkt oder der Westminster Abbey.

London ist überhaupt ein sehr dankbares Motiv. Der Big Ben wurde auch gezoomt und gleich im sw-Modus mit einem Einbeinstativ geschossen, es ist also keine Vergrößerung bzw. Bildausschnitt!

Ich arbeite extrem ungern am PC nach, daher müssen bei mir die Bilder bereits fix und fertig im Kasten sein. Doch das verlangt genauere Beobachtung und Vorbereitung, einfaches "Draufhalten" klappt dann eher selten. Also alles sehr zeitintensiv.

Meine Freundin regt sich dann immer auf, weil ich scheinbar "ewig" brauche bis ein Foto geknipst wird und bei einer Vielzahl von Motiven man nicht in der Stadt oder auf dem Land vorwärts kommt... :PDT_kuli:

Ich liebe auch die einfachen Dinge, wie etwa (siehe oben) ein Eichenblatt in herbstlicher Gegensonne - direkt im Wald ohne Stativ aufgenommen (50 mm Makro von Sigma + Polfilter) oder Blumen bzw. Blüten (die können nicht einfach von der Linse weglaufen...) :PDT_sml:

LG

Turino

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (23. Oktober 2012, 12:58)


visitorsam

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73

Dienstag, 23. Oktober 2012, 18:24

Hi Turino:
Also ich kann mich nicht beschweren, finde die optischen Fehler fallen gar nicht groß auf, andernfalls gibt es im Photoshop Lightroom auch die Objektiv-Korrektur. Da kannst du das Objektiv auswählen und Lightroom passt es an. Ist bei mir aber aus. Ich fotografiere immer im RAW, was mir auffällt wenn ich die Bilder öffne und Bearbeite habe ich erst leichte verzehrungen nach paar Sekunden sind diese aber weg. Irgendwo werden diese also ausgeglichen, ob sie aus den Meta Daten kommen oder woher weiß ich nicht, die Objektiv Korrektur ist jedenfalls aus ;)

Deine Bilder finde ich auch geil. Naja das Nikon 70-300 VR wollt ich auch erst holen ist dann aber doch das 70-200 f2,8 VRII geworden :twisted:

Hi yobo,
Danke für das Lob, Reflektionen wollten wir weitgehend vermeiden, damit das MATT rüber kommt.

Nein als mod kann ich auch nicht mehr, aber du hast auch nur die größen Beschränkung von 200kb, die Abmessungen sind hier in den Beiträgen nicht beschränkt, aber in der Galerie ist es so da ist 640px max. Leider musst ich die Komprimierung daher so hoch schrauben.

Ich hab die Bilder mal etwas hochauflösender in die Dropbox gepackt, also bei Interesse findet ihr Sie hier:

Bild 1
Bild 2
Gruß
Frank

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74

Dienstag, 23. Oktober 2012, 23:49

Hi @ visitorsam,

die D7000 hat bereits die zweite Generation der Objektivkorrektur an Bord (über den Expeed II-Prozessor), so dass sie (natürlich nur bei Verwendung von Nikon Objektiven) automatisch (sofern eingestellt) optische Fehler herausrechnet. Die D5100 kann das auch, meine D90 nur eingeschränkt :-(

Da ich aber oft Sigma-Linsen verwende wäre diese Automatik eh hinfällig. Eine Korrektur wäre dann nur nachträglich via Photoshop etc. möglich.

Das 18-105er ist extrem billig gehalten und war schon bei mir damals als Kit dabei. Alle Baugruppen sind aus Plastik samt Bajonett, Linsen sowieso, wenngleich auch "optischer" Kunststoff verwendet wurde. Auch ein schönes Bokeh kriegt man damit kaum hin, aber als Einstieg ist es besser als keines.

Mit dem 70-200er hast Du dagegen schon eine echte optische -professionelle - Rasierklinge, besser geht kaum, teurer aber auch nicht. Wäre für mich das Traumobjektiv. Hast Du es gebraucht oder neu gekauft?

Aus Kostengründen habe ich seinerzeit das 70-300er genommen. Bis auf die wirklich auffälligen CA's (Reflektionen /Linien sind an den Kontrastkanten ins blaue Spektrum verschoben) ist aber sonst wirklich klasse.

HDR habe ich mit der D90 noch nicht probiert, allenfalls am Handy mit entsprechender App.
Bin derzeit am Rumprobieren mit einem "Grauverlaufs-Filter", mal sehen, was ich so zaubern kann.

Würde gern wie @yobo: auch mal mit Modells probieren wollen, doch dazu fehlt mir eine ansprechende Blitzanlage. Mietstudios kosten bei uns so um die 100-300 € am Tag, was nicht geschenkt aber auch nicht zu teuer ist, schaun'mer mal.

Eine echte Vollformat würde mich auch richtig reizen, mal sehen, wie die sich die Preise für eine D800 in einem oder zwei Jahren entwickeln.

ochriso

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75

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 07:11

Zitat

Original von turino
Da ich aber oft Sigma-Linsen verwende wäre diese Automatik eh hinfällig. Eine Korrektur wäre dann nur nachträglich via Photoshop etc. möglich.


Lightroom kann diese Korrektur der Linsen ebenso sehr gut! Hat die meisten Linsen gespeichert und weiß wie sie zu korrigieren sind! Auch die Sigmas.

Zitat

Original von turino
Aus Kostengründen habe ich seinerzeit das 70-300er genommen. Bis auf die wirklich auffälligen CA's


Ebenso die CA, kann Lightroom (vor allem die neueste Version) komplett aufheben und das mit nur einem Klick.

Ab 1min 45 sek schauen.


visitorsam arbeitet anscheinend auch mit lightroom. ich persönlich kanns dir nur anraten (falls du es noch nicht kennst). Arbeite zu 90% nur noch mit dem, in Verbindung mit 2 Bildschirmen unschlagbar auch zum archivieren (braucht man aber nicht).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ochriso« (24. Oktober 2012, 07:12)

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76

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 20:09

Das Problem ist, ich habe jemanden der einen kleinen Objektiv Park zu seiner D800 hat, dadurch kann ich mir immer mal was ausleihen. Unter anderem hat er ein
Nikon 85mm f1,4
Nikon 24-70 f2,8 AF-S
Nikon 80-200 f2,8 AF-S

Sein Tamron 17-50 f2,8 hat er Verkauft. Und ich hatte das Tamron und das 80-200 zum Testen. Eigentlich wollt ich mir das 70-300 holen, aber seit dem ich die 80-200 Lupe hatte stand fest, mein Traum muss schneller her und anstelle 600€ für das 70-300 auszugeben hab ich mir das 70-200 f2,8 VRII geholt. Habe gerade mal nen Test gemacht, 200mm Brennweite (was bei der D7000 ja 300mm sind) mit 1/30 sec und f2,8 aus der freien Hand, scharf ;)

Testbild

Es ist schon Hammer das Teil! Hat leider auch sein Stolzen Preis, habe Tagelang ebay Beobachtet dann aber doch neu gekauft.
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  • 70-200VRII.jpg
Gruß
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77

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 23:19

Alter Falter,

da hast'e das Teil tatsächlich für 2 Scheine gekauft :shock:?
Respekt! Na da muss es jetzt aber auch richtig abgehen. Die D 7000 hat ja genug Power um auch das 70-200 auszureizen. Zumindest wird die Linse Dein Gehäuse überleben, da es wie ein Tresor gebaut ist, echtes Glas, echtes Metall. Oder wenn Du mal auf eine Vollformat aufrüstest, hast Du schon eine gute Optik im Schrank.

Dein erstes Probebild ist noch nicht wirklich aussagekräftig, bin gespannt, wenn Du dann Deine ersten Kreationen hier einstellst.

Hab mal geschaut gebrauchte Objektive aus dieser Klasse kosten immer noch so um die 1.000 bis 1.500 €.

Mein "Objektiv-Portfolio" (wie man heute so sagt) ist soweit eigentlich gut ausgestattet. Ich liebäugel echt mit so einem richtigen Nodalpunktadapter, welcher je nach Ausstattung um die 500 € kostet. Das Coole, mit so einem Adapter kann man auch Tilt- und Shift-Funktionen imitieren, ohne ein echtes Tilt- und Shift Objektiv kaufen zu müssen, die auch zwischen 1.500 bis 3.000 € kosten, was mir einfach zu fett ist.

Ich weiß das man diese optischen "Fehler" - stürzende Linien, aufgrund von Perspektivverschiebungen - auch mit Programmen wie Lightroom ausgleichen kann, faktisch eine Perpektivkorrektur vornehmen kann. Aber wenn die Fotos von vornherein optisch und perspektivisch "korrigiert" aufgenommen werden, wirken sie einfach extrem professionell und natürlicher, als mit Softwareeingriffen.

Naja, wie gesagt bin gespannt auf Deine ersten Aufnahmen mit der neuen Tele-Zoom-Waffe aus der Profiklasse.

T

78

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 14:28

Hi,

anbei nochmal zwei Beispiele die mit dem Sigma 50 mm F2,8 EX DG Makro erstellt worden sind, die Linse gibt es ja mit verschiedenen Bajonetten:

Das erste Bild in "normaler Brennweite" an einer Nikon (x1,5 Cropfaktor) = 75 mm (ergo leichtes Tele) und das zweite Bild im Makro-Modus.

Auch wenn die Auflösung hier im Forum beschränkt ist, finde ich kann man gut die erstklassigen Abbildungsleistungen erkennen.

____________________________

Das Dritte Bild ist mit dem 300er gezoomt und zeigt unseren Scheinwerfer am Bravo.

(Bilder gelöscht)

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »turino« (29. November 2013, 17:29)


visitorsam

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79

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 18:33

Ja bis jetzt ist das Wetter leider draußen so mist, daher komm ich kaum zu gescheiten Bildern, leider schränkt mich auch die Arbeit etwas ein.....

Aber ich hab mir gerade mal das Mainboard was bei mir an der Wand hängt vorgenommen, aus ca 1,5m Entfernung einmal mit Blende f2,8 und einmal mit f18. Das Bokeh ist schon geil. hier die Bilder, der Focus sitzt jeweils auf dem Barcode unter der K7




Hier sind auch mal die Crops von den oberen zwei!


Gruß
Frank

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Freitag, 26. Oktober 2012, 01:27

Hi @Visitorsam

eigentlich gibt es kein schlechtes Fotowetter, doch ich gebe Dir Recht, wenn die Sonne scheint macht es mehr Laune. :5flowerface:

____________________________

Zu Deinen ersten Testbildern ist mir ein kleines Detail aufgefallen: Du hast angegeben, dass Du eines der Bilder mit Blende f18 erstellt hast?

Hast Du schon mal den Begriff und/oder die Problematik: "Beugungsunschärfe" irgendwo gehört oder gelesen?

Ich wusste zunächst auch nichts davon, bis ich es mal in einem Lehrbuch für professionelle Fotografie gelesen hatte.

Es ist wohl so, dass ab einer bestimmten Blendenzahl ( hängt vom jeweiligen Objektiv ab) die Schärfe nicht weiter zunimmt, sondern abbaut!

Sprich, Fotos sind bei Blende 8 deutlich schärfer als bei Blende 11 oder gar 18!
Ganz platt formuliert, das Licht wird an den Kanten der Blendringe wellenförmig gebrochen, so dass diese "Beugung" zu einer Verschlechterung der Schärfe führt.

Hier mal drei gute Links zum Thema:

http://www.colorfoto.de/ratgeber/beugung…ng-1165925.html

oder

http://www.elmar-baumann.de/fotografie/l…unschaerfe.html

sehr schön auch hier:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=645077

____________________________


Bei meinem 70-300 mm tritt die Beugungsunschärfe bereits ab Blende 11 auf und wird deutlich sichtbar ab Blende 13. Ich habe durch zahlreiche Testaufnahmen (mit Stativ) diesen Wert ermitteln können. Im Ergebnis wähle ich für sehr scharfe Aufnahmen mit entsprechender Tiefenschärfe max. Blende 8. Sieht man auch oben am Bild mit dem Scheinwerfer, es ist extrem scharf - selbst die Abdeckscheibe ist nicht mal mehr sichtbar. Der Grenzwert für das Auftreten dieses Phänomens ist für jedes Objektiv unterschiedlich.

Ab wann die Beugungsunschärfe bei Deinem 70-200er auftritt, solltest Du durch eigene Test einfach herausfinden. Es bringt demnach also überhaupt nichts, wenn man möglichst stark abblendet und meint, ein sehr hoher Blendwert ergibt eine sehr hohe Schärfe. Das Gegenteil ist der Fall, die Wahrheit liegt bei einem mittleren Blendwert. ;-)

____________________________________


Auch schon mal etwas von der hyperfokalen Distanz gehört?

Sehr interessant für den Bereich der Landschaftsfotografie. Auch hier gilt: ein möglichst hoher Blendwert und die Einstellung des Objektives auf "Unendlich" führt in den seltesten Fällen zu einem wirklich scharfen Bild von vorn bis hinten.

Klick mal hier:


http://fokussiert.com/2009/02/16/hyperfo…ichtige-blende/

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Hab mich früher immer gefragt, wie manche Freaks so extrem scharfe und detailreiche Landschaftsaufnahmen al'a Postkarte hinbekommen. Das Geheimnis liegt eben auch in solchen Feinheiten, wie die Beachtung der jeweiligen Beugungsunschärfen und das korrekte Einstellen der hyperfokalen Distanz. Wenn man dann noch die richtige Belichtungszeit und einen Grauverlaufs- und / oder Polfilter verwendet, fällt man fast um, wenn man die Ergebnisse sieht. So erklären sich auch die guten Ergebnisse bei den obigen Landschaftsaufnahmen.

Viel Spaß beim Probieren und Selbstentdecken.

Turino

P.S. Frage an Yobo: Hast Du einen Fotozirkel etc. besucht oder Dir alles selbst beigebracht? Denn Du bist, wie schon gesagt, sehr professionell unterwegs.

Ich hatte mir in unsere Stadtbibliothek eben mal entsprechendes Buchwerk besorgt, im Internet recherchiert, Tonnen von Fachzeitschriften verschlungen und siehe da, auf einmal wurden meine Fotos deutlich ansehnlicher, obwohl ich ein und die selbe Kamera verwendet habe. War davor immer unzufrieden, meine ersten Fotos waren als solche kaum zu gebrauchen. Ich dachte es lag an meiner Nikon, wollte sie schon wieder verkaufen. Doch Ursache für die anfänglichen schlechten Ergebnisse war aber mein Unvermögen. Heute, macht mir das Hobby richtig Spaß, weil ich nun auch mit der Kamera umzugehen weiß. Motivprogramme verwende ich seit dem nicht mehr, max. Zeit- oder Blendautomatik.

Greez

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »turino« (26. Oktober 2012, 01:53)


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