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Sonntag, 18. Oktober 2015, 17:01

Gute Anleitung oder Helfer (auch über Skype etc.) für Fiat 1.6l-16V-Motor "18 2B6000" (182b6000, "182", z.B. in "Bravo 1") 1586ccm, 76kW, 4-Zylinder von 2001 / Video eines kompletten Zylinderkopfdichtungswechsel (erstellen?)?


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Hallo.

Ich wollte mich mal informieren, ob es gute Anleitungen (Außer "jetzt helfe ich mir selbst" und ähnliches) und auch Hilfe zum Wechsel der Zylinderkopfdichtung bei einem 1.6l-16V-Fiat-Motor (103PS/76kW), 1.581 cm³ die Zylinderkopfdichtung wechselt. Diese mitunter nicht gleich zuzuordnenden Schwarz auf Weiß-Skizzen, die Anleitungen erscheinen mir nicht ideal für den Laien. Aber leider gibt es z.B. auch niemand, der mal so einen Wechsel einfach mitgefilmt hat, das wäre ideal.
Ich würde dafür auch zu jemand oder einer Werkstatt reisen, wenn ich das dürfte.
Ich glaube auch, viele würden sich das ansehen. Für die SImson-Roller gibt es sehr professionelles Videomaterial aus dem ehemaligen VEB, die die Zweiräder gebaut haben. Videos die jeden Schritt beim zerlegen, warten/reparieren zeigen.
Für die Werkstätten gedacht gewesen, heute bei YouTube zu finden.

Hat das schon mal jemand selbst gemacht, z.B. einem Bravo 1 mit 182er-Motor? Ist das sehr komplex, wenn man den Koffer mit Fiat-Spezialwerkzeug (zur Arretierung von Kurbelwelle, "Spanner" etc.), Messuhr etc. da hat?
Es gibt zwar "Tauschringe", aber da gibt es keine echten Fähigkeiten, eher Sachen die jeder kann, Rasen mähen, Umzugshilfe und leider viel Esokram wie "Chakrenmassage" 0_o.
Und ich finde auch keinen anderen Tauschring außerhalb Köln, mit dem man evtl. untereinander jemand für die Arbeit tauschen kann (solche Arbeiten gegen "Devisen" sind möglich).
Ich erinnere mich noch an den Namen einer Person ich glaube aus dem Tauschring Wuppertal, aber der scheint "verschollen" zu sein ;-) .
Evtl. kennt hier jemand einen Tauschring in dem es jemand gibt, der so etwas kann. Idealerweise in der Kölner Gegend, notfalls auch weiter. Mit Skype wäre ja auch "Fernanweisung" möglich.
Ich würde es auch gerne einmal lernen (und wenn möglich dokumentieren, so dass man es immer wieder ansehen kann). Habe aber Hemmungen.

Oder eben jemand, wo man es mal mitfilmen kann.
Ton kann man rausnehmen, und Gesichter müssen auch keine drin sein, ausser das wäre gewünscht.


Wenn mal jemand hier in der Gegend Köln/Hürth/Brühl/Erftstadt (oder mit Pfand auf Kosten des Leihenden) das Werkzeug (z.B. das Werkzeug speziell für die Motoren) bräuchte, oder wenn ich es gelernt hätte Hilfe, das wäre kein Problem.
Identisch mit diesem: http://www.hazet.de/produktkatalog/produ…ts_id=896167265



Danke,
Tobias Claren

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias Claren« (18. Oktober 2015, 17:23)


Baseman

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Montag, 19. Oktober 2015, 13:22

Hm... Ohne Grundwissen an solch eine Arbeit ranzugehen ist als wenn ein Mechaniker versucht zu kochen....das wird selten was...:-)

Was verstehst du unter "Tauschringe"? Kolbenringe oder wie?

Du brauchst auch gewisse Kenntnisse von der Motorsteuerung (Zahnriemen) Da du den ja runternehmen mußt..
Messuhr wird wichtig bei nem Diesel für Dieselpumpe einstellen.

Deine Hemmung ist berechtigt. :rolleyes:

"Jetzt Helfe ich mir selbst" find ich jetzt nicht schlecht.

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Montag, 19. Oktober 2015, 14:15

Naja, der Wechsel einer ZKD an einem 4T-1Z mit Steuerkette ist eine Kleinigkeit ;-) .


Tauschring:
http://www.tauschring.de/hauptseite.php



https://de.wikipedia.org/wiki/Tauschkreis

"In einem Tauschkreis oder Tauschring (auch Tauschzirkel, Zeittauschbörse, Nachbarschaftshilfeverein, LETS, Talentemarkt, Tauschnetz) werden vorrangig Dienstleistungen, gelegentlich auch Waren, ohne Einsatz gesetzlicher Zahlungsmittel zwischen den Teilnehmern getauscht."


Da hatte ich vor vielen Jahren mal einen aus dem "Ausland" (Wuppertal), der gegen "Devisen" ("Talente" aus Köln) vorbeikam.
Leider bietet der seine Dienste scheinbar nicht mehr in Köln an.


Leider wie erwähnt keine speziellen Fähigkeiten.
Außer ein Programmierer, aber wenn man den z.B. wegen einem php-Code fragt, klingt es auch nicht gerade so, als ob der das machen will.
Der Rest wie erwähnt leider viel Eso, und Dinge die man selbst machen kann. Maximal Umzugshilfe, KFZ/Anhänger, bestimmte Werkzeuge leihen etc. ist da evtl. noch brauchbar.
Und dann erst diese Paranoia gegen das Internet (eben Esos, Strahlenphobiker...), so dass sogar von vielen gefordert wurde dass der Tauschverein keinen Facebook-Auftritt hat.
Also ob die das irgendwie persönlich in ihrer Privatsphäre verletzt. Statt dessen sinken die Mitgliederzahlen, und es wurde schon erwähnt, evtl. irgendwann zumachen zu müssen.

Hier bräuchte es ein großes Unternehmen dass so etwas online anbietet, und dafür TV-Werbung macht.
So wie BlaBla-Car für die Mitfahrgelegenheiten.
So wie Spock bei Kleinanzeigen.

Wie gesagt, ich selbst würde auch helfen wo ich kann. Und das ohne Zeitmangel. Satantennen etc., auch auf hohen schrägen Dächern installieren wäre z.B. kein Problem.
Es gibt mit ExchangeMe.de auch lange herumdümpelnde Online-Tauschringe, aber für den Durchbruch fehlt die Verbreitung der Idee, wahrscheinlich TV-Werbung, und eine intuitive App.



Die Messuhr braucht es beim Benziner evtl. auch für die Kolbenhub, wenn man Zahnriemen etc. wieder neu aufsetzt.

Allerdings sind in dem Spezialwerkzeugkoffer auch "Klötze" zum fixieren der Nockenwelle in ihrer Position.
Dazu noch ein Stift den man irgendwo auf der Zahnriemenseite einsteckt etc..
Was es evtl. einfacher macht, das neueinstellen evtl. unnötig macht.


Es gibt ständig ZKD-Wechsel, da sollte es für einen verlag bzw. Firma ja kein Problem sein mal so etwas zu filmen, aufzuarbeiten (Schnitt, Pfeile einblenden, erklärender Off-Sprecher...) und anzubieten.
Ähnlich wie "Video2Brain", aber die fixieren sich auf den Softwarebereich, Programmiersprachen etc...

Schade eigentlich.

Daher auch die Frage, ob jemand es schon gemacht hat, und ein paar Anweisungen geben könnte.
Auch aus der Ferne möglich.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias Claren« (19. Oktober 2015, 14:33)


smokey55

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Montag, 19. Oktober 2015, 19:20

Moin,
mir ist nicht ganz klar was das mit dem Film soll.
Entweder man weiß wie das geht oder nicht. Einen Film genau für den Motor wird es kaum geben und macht auch kaum noch Sinn.
Zylinderkopfdichtung ist nicht anspruchsvoll, aber ziemlich zeitaufwändig. Unter drei Stunden geht da kaum was, außer man ist geübt. Das Einzige was echt schieflaufen kann ist die Stellung Kurbelwelle zu Nockenwelle. Aber mit etwas Vorsicht auch kein Problem.
Nur mal ein paar Stichworte zu dem Aufwand:
Kühlwassser raus
Kabel der Sensoren ab, Spritzufuhr ab
Ansaug- und Auspuffkrümmer müssen entweder am Zylinderkopf ab oder an anderer Stelle getrennt werden. Hängt von Platz und Motor ab ...
Neue Dichtung drauf und das Spiel zurück.
Wichtig ist dabei die richtige Reihenfolge und die Drehmomente der Zylinderkopfschrauben!!!
Hindernisse: ev. müssen Motorblock und/oder Zylinderkopf plan geschliffen werden.
Wenn man das alles aber schon macht, dann auch Wasserpumpe und Zahnriemen tauschen ...

Willst Du Dir das alles bei so einem alten Ding noch antun?

Ich hab das einmal gemacht .. das langt.
mfg
Smokey

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Montag, 19. Oktober 2015, 21:08

Was soll das mit "Jetzt helfe ich mir selbst" oder "So wirds gemacht" oder der Ausbildung eines Lehrlings :-) durch die natürlichste Methode "zusehen"?

Natürlich wäre es für "Mich" schön, gäbe es ein Video für diesen Motor, aber es existieren auch keine Videos für irgendeinen anderen Motor.

Für die Stellungen habe ich ja das Spezial-Arretierwerkzeug. Aber eben keinerlei Anleitung.
Ich muss mich korigieren, das verlinkte Werzeug ist nur ein Teil davon. Mein Koffer enthält weitere Teile, wie 6 Fixierklötze für die Wellen in drei Farben.
Das hier müsste richtig sein: http://media.tbs-aachen.de/images/252388_2.jpg

Die Extra Uhr schraubt man auf einen dieser dort abgebildeten Stäbe, die man dann in die Zündkerzenöffnung steckt.
In Bildern zu dem Motor, aus den Werkstatthandbüchern auf irgendwelchen Russischen Seiten, aber leider nur Einzelbilder sieht man auch diese Prozedur mit der "Uhr".

Eine Wasserpumpe habe ich z.B. da. Und für die Ventile und Sitze einen Ventilfederspanner, zwei Schleifpasten und einen Läppaufsatz für die Bohrmaschine.

Ist das entfernen des Zylinder viel mehr Arbeit, als nur die Dichtung zu tauschen?
Was ist mit den Kolbenringen? Und könnte man auch mit einer Hohnbürste mit flexiblen Schleifkugeln das Innere etwas nachhohen ohne den Zylinder abzunehmen?
Die Zylinder könnten innen auch etwas Flugrost angesetzt haben.


Ich hatte mal versucht im Bravo-Buch, dass man kostenlos auf SoWirdsGemacht einsehen kann was zu verfolgen.
Da muss man wohl am Anfang vom Radkasten nach entfernen der Räder irgendwas mit einer Verkleidungsteil-Zange (diese "Plastikstopfen" mit Widerhaken) lösen.
Die Tatsache dieser Schwarz/Weiß-Skizzen wo man oft suchen bzw. raten muss, was sie darstellen, dann ist so etwas nicht am Stück, sondern verteilt in Einzelstücke.
Ein Video wäre sehr viel einfacher zu verfolgen. Und wenn es nicht genau der Motor ist, sollte es doch vergleichbar sein, oder?
Ich hatte bei YouTube etc. gesucht, aber da gibt es nur Wertlose kurze "Diashows", Clips von Sekunden hintereinander geschnitten etc..



Und auch wenn ich das so aus dem Gefühl heraus könnte, müsste ich ja die genauen Anzugsmomente jeder Schraube, besonders der Zylinderkopfschrauben haben.
Da kommt noch die Reihenfolge und diese x°-Drehungen am Ende hinzu.


Naja, ist von 2001 und hat um 175.000km und CNG.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tobias Claren« (19. Oktober 2015, 21:35)


smokey55

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Montag, 19. Oktober 2015, 23:08

.................

Ist das entfernen des Zylinder viel mehr Arbeit, als nur die Dichtung zu tauschen?
Was ist mit den Kolbenringen? Und könnte man auch mit einer Hohnbürste mit flexiblen Schleifkugeln das Innere etwas nachhohen ohne den Zylinder abzunehmen?
............

*lol* das hat aber mit Zylinderkopf-Dichtungs-Tausch nicht mehr viel zu tun!
Das ist eine Komplettüberholung des Motors. Zylinder hohnen? D.h. Ausbau der Kolben ... von unten die Pleuel aufschrauben ...
Willst Du einen abendfüllenden Spielfilm drehen ?
Wenn Du nicht weißt worauf Du Dich da einläßt, lass es sein!
Anliegend ein zerlegter Motor aus einem Dauertest aus irgendeiner Zeitschrift ...
»smokey55« hat folgendes Bild angehängt:
  • Bravo_zerlegt.jpg

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 01:23

Man müsste also den ganzen Motor rausheben?!
Der Halter wäre kein Problem, Aber Kran oder ähnliches.....
Und einen beliebigen anderen Motor einbauen wäre wohl auch nicht ideal, weil der Originale wahrscheinlich extra gehärtete Ventilsitze etc. hat.


Also kann und sollte man im eingebauten Zustand die Zylinder "Hohnreinigen".
Das wäre dann allerdings nicht die gesammte Lauffläche.

Gibt es Erfahrungen oder Einschätzungen ob nach einem ZKD-Wechsel bei z.B. 175.000km als nächstes eher wieder die ZKD dran ist, oder die Kompression an den Ringen?
Denn auch bei 500.000km und erneut platzender ZKD sollte er ja erst mal repariert werden... ...Wenn zu dem Zeitpunkt keine Fahrgestell-Probleme oder andere große Probleme dagegen sprechen würden.

Und ist die Kompression dann nach dem Wechsel der ZKD vergleichbar mit vorher? Der Flugrost sollte da ja wohl egal sein.
Ich denke da eher allgemein. Kompressionsverluste nach gewissen Kilometerständen.
Ich müsste nachsehen (Motometerpapierchen), aber ich schätze mal 11-14 Bar wären normal. Gut wären um 12, sehr gut 13. Ist vergleichbar mit den Werten eines 50ccm-Roller.
Unter 8 Bar kann man von Probleme ausgehen, allerdings finde ich auch 8,x Bar oder 9 Bar "nicht so gut". Und wenn das dann nach dem Wechsel auffällt...
Ich dachte daran die Zylinder zu reinigen, wenn sie offen liegen, aber evtl. drehe ich doch noch mal vorher um die Werte der dichten Zylinder zu testen. Die müssten ja übertragbar sein (was nach einem Wechsel auf alle zutreffen müsste).
Wenn das mit dem Flugrost kein Problem ist. Evtl. vorher etwas Öl rein? Oder so wie es ist ca. 12x mit getretenem Gas umd genug 12V-Energie "orgeln".
Evtl. finde ich auch noch das Kärtchen vom letzten Test.

Ob es nun Wochen oder länger dauert ist dabei irrelevant, da kommt es auch nicht mehr drauf an.
Es geht nur um die Machbarkeit daheim etc..
Allerdings lege Ich, falls Ich es machen sollte, nun auch keinen großen Wert darauf die Ringe zu tauschen etc., wenn die Kompression auch so noch nach dem ZKD-Wechsel im guten Bereich liegt.



Was wäre denn, wenn ich feststelle, dass die Oberfläche nicht ganz gerade ist? Haarlineal ist vorhanden.
Das trifft aber eher auf den Kopf zu, oder? Kann schon sein, dass er etwas "ungesunde Hitze" abbekommen hat.
Trifft das dann eher nur den Kopf, oder auch den Zylinderblock?

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Dienstag, 20. Oktober 2015, 13:20

Sorry aber ich denke du reimst dir hier sehr viel vom Internet zusammen. Du willst eine ZKD machen erwähnst aber so nebenbei das du die Ventile wohl einschleifen willst..Was eigentlich nochmal mehr arbeit und Fachwissen bedeutet!
Für mich wirkt es so als ob du zwar mit Wörtern um dich schmeißt aber nicht wirklich Ahnung hast was sie eigentlich bedeuten..Nix für ungut..wirkt nur so auf mich.
Hört sich auch für mich an als ob du glaubst es hätte mit einem Mopedmotor zu tun! :D

Für eine gute Kompression sind mehrere Faktoren wichtig nicht nur die ZKD..(Kolbenringe, etc...)
Im Prinzip sollte nach dem ZKD wechsel die Kompression wieder voll da sein...wenn nicht hatte es einen anderen Grund und die Diagnose war schlecht...
Mit dem richtigen Equipment muss man nicht zwingend den Motor ausbauen. um die Kolbenringe etc. zu machen.
Im Prinzip kann man nicht sagen wie lange eine ZKD hält...

Ich habe schon Motoren ohne jeglichem Spezialwerkzeug zerlegt..dauert halt etwas länger und man muß geschickter sein..(Das einzige was ich benötigte war Das Werkzeug zum Kolbenreinschieben..*g*)

Wie gesagt..machbar ist alles...man muss sich halt mit der Materie ein wenig auskennen.
Hier ist einiges gut beschrieben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Viertaktmotor

lg. Basy ;)

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 04:17

Bei einem ZKD-Wechsel sollte man auch die Dichtigkeit der Ventile prüfen. Am einfachsten mit farbigem Wasser, und stehen lassen. Allerdings versuche ich gerne Duck auzuüben. Beim kleinen 1Z-Motor kann ich nach einfüllen von Wasser in Einlass und Auslass Luft mit der Lunge reinpressen.

Ich hatte diese Prozedur schon erfolgreich (vorher lief Wasser durch, danach nicht mehr) beim kleinen 4-Takter, ohne "Crash" oder sonstige Ventilprobleme.
Das testete ich im Rahmen eines Wechsel eines Zylinder, Kolben, Ringe etc., und natürlich der ZKD (obwohl die da eigentlich nie kaputt gehen). Es wäre ja echt Sch*****, wenn man so etwas nach einem Wechsel noch drin hat.
Auch wenn es z.B. "10 Bar" gibt, und er läuft, evtl. wären es mit eingeschliffenen (nach einem Test, falls nötig) Ventilen/Ventilsitzen evtl. 12,5 Bar, und mehr ist hier besser. Bietet ja auch einen größeren Abstand für Druckverlust bevor es problematisch wird.

Nachdem ich ohne neue Ventile einzusetzen diese erneut einschliff, war das Teil dicht. Das ist nun wirklich nicht "Komplex" und erfordert kein echtes "Fachwissen" :-) . Da gibt es ja auch keinen Unterschied ob 50ccm-1Z-4Takt, oder 1586ccm-4Z-4Takt. Im Gegenteil, den kleinen 50ccm-1Z-Kopf kann ich weniger gut fixieren, kann schlecht bis gar nicht einen Ventilfederspanner (ist für größere Motoren) einsetzen. Die drücke ich da quasi von Hand runter, ziemlich viel Widerstand. Und dann erst das wiedereinlegen der Haltebacken, wärend man es mit der anderen Hand runterdrückt. Dagegen wäre der Fiat 182-Motor richtig bequem.

Allerdings musste ich feststellen, dass zumindest bei meinem Kleinen, und einschleifen von Hand (die Saugnäpfe waren zu groß) die beiden üblichen schwarzen Pasten nicht die Enddichtigkeit brachten.
Am Ende setzte ich noch "Elsterglanz" als besonders feine Polierstufe ein.
Ist der Kopf von einem größeren Auto, kann auf der Werkbank fixiert werden, und der Läpper passt auch saugend auf die Ventile, mag die Paste wegen Druck und Geschwindigkeit auch besser funktionieren.
An den 50ccm-4T-Kopf konnte ich nur die Saug-Aufsätze von Hand draufdrücken und etwas in beide Richtungen drehen. Ohne dass es sich wirklich festgesaugt hat, nur mit der Gummi-auf-Metall Haftung.


Sind hier eigentlich nur die Ventilsitze speziel für Erdgasbetrieb gehärtet, oder auch spezielle Ventile?



Ja, für die Kompression sind wichtig die Dichtigkeit der Ventile, der Lauffläche, der Ringe und natürlich der ZKD... Ich glaube das war es schon.
Der Kolben selbst eher weniger, der sollte nur nicht tiefe Riefen haben.
Aber theoretisch ist auch das "relativ", dichten tun ja die Ringe. Wären aber Riefen im Kolben, wären üblicherweise die Ringe hinüber, und evtl. die Lauffläche (die kann noch in Ordnung sein, auch wenn man Reste z.B. mit z.B. Säure entfernen muss) und man müsste es eh zerlegen.....
Die Dichtigkeit der Ringe/Laufflächen könnte man mit etwas Öl, evtl. ein dickeres testen.
Ist der Wert mit Öl im Zylinder besser, dichtet das Öl etwas ab. Allerdings kommt es dann auch nicht auf 0,5 Bar an...

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 09:31

Wenn du dich eh auskennst versteh ich nicht ganz die Frage...

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Mittwoch, 21. Oktober 2015, 22:48

Wenn du dich eh auskennst versteh ich nicht ganz die Frage...

Daran zweifele ich langsam. Die Texte lesen sich wie copy&paste.
Wenn er das alles verstehen würde, wäre die ZKD längst getauscht und er bräuchte keine Romane schreiben. Vielleicht dient der zukünftige Film auch einer Karriere bei Youtube. Für ordentliche Klickzahlen sollte man aber einen anderen Motor wählen .. vor allem einer der deutlich weniger Jahre auf dem Buckel hat. Mit Dinosauriern wird das nix.

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Mittwoch, 19. Oktober 2016, 08:07

Wenn du dich eh auskennst versteh ich nicht ganz die Frage...

Daran zweifele ich langsam. Die Texte lesen sich wie copy&paste.
Wenn er das alles verstehen würde, wäre die ZKD längst getauscht und er bräuchte keine Romane schreiben. Vielleicht dient der zukünftige Film auch einer Karriere bei Youtube. Für ordentliche Klickzahlen sollte man aber einen anderen Motor wählen .. vor allem einer der deutlich weniger Jahre auf dem Buckel hat. Mit Dinosauriern wird das nix.

Nichts davon ist "zitiert"! Aber danke, das bezeichnet das von mir Genannte ja als korrekt und fachlich korrekt.
Es wäre ja auch leicht möglich, das "zitierte" zu googlen.
Ein "Film" hätte es mir erlaubt es Schritt für Schritt nachzumachen.
Das Genannte kann Ich wissen (ist ja nichts besonderes), aber ein 4-Zylinder in einem Automobil mit diversen Einstellungen, gut Verbaut im engen Motorraum ist etwas anderes als ein kleiner 1-Zylinder mit Steuerkette bei dem schnell die Dichtung gewechselt ist.

Und nein, ein neuerer Motor lohnt da nicht eher (ginge es um "Klicks"), da es sich gerade bei einem älteren Motor lohnt es selbst zu machen.
Ein Auto das gebraucht evtl. 1000-15000 Euro kostet für 800-1500 Euro reparieren zu lassen, das ist der Punkt.
Die reinen Materialkosten liegen da bei einem günstigen Set bei evtl. 150 Euro, wenn man Alle Dichtungen etc. austauscht. Lässt man noch Plan schleifen, und findet einen Günstigen, kostet das evtl. noch mal 75 Euro.

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