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Italiatec

ElGrande

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1

Samstag, 21. Mai 2011, 06:34

"EINFAHREN" der 2.0 dieselmaschine


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eine frage habt ihr evtl vorschläge wie ich meine bella behandeln soll die ersten kilometer? ich habe sie gestern bekommen und die ersten 240 km sind drauf gespult einfach ein klasse auto :)

aber wie lange sollte ich sie sachte behandeln? gebt mir infos bitte:) und danke schon mal im vorraus

Infos über meinen Bravo: Sport 2.0 MJET , glory weiß, stoff sail rot, 121 kw (165 PS), Fensterheber elektrisch hinten, Mittelarmlehne vorne, Xenon-Scheinwerfer, Winterpaket, elektrisch verstellbare Aussenspiegel, Parksensoren, H&R Sportfedern, 18 Zoll AZEV Y NERO FP


Freakazoid

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2

Samstag, 21. Mai 2011, 09:31

RE: "EINFAHREN" der 2.0 dieselmaschine

Zitat

Original von ElGrande
eine frage habt ihr evtl vorschläge wie ich meine bella behandeln soll die ersten kilometer? ich habe sie gestern bekommen und die ersten 240 km sind drauf gespult einfach ein klasse auto :)

aber wie lange sollte ich sie sachte behandeln? gebt mir infos bitte:) und danke schon mal im vorraus


Ich handhabe das immer so:
- die ersten 800-1000km ruhiger angehen lassen...nicht über ca. 2500Umdrehungen (Stadt ist gut, da hast bis 2500 immer jede Umdrehungszahl dabei)
- dann das Teil einmal richtig wegtreten - rauf auffe Autobahn und jeden Gang durchfahren - am besten 2 x (einmal hin, einmal zurück)
- dann bis 1500 wieder vorsichtiger drehen und ab und an mal einmal hochdrehen
- danach kannst dann fahren wie du willst.

Wichtig: den Motor warm UND KALT fahren :)

Gruß
Matthias

PS: Das ist nur meine Meinung zum Einfahren, angeblich muss man des so nicht mehr machen bei neuen Motoren, aber schaden kann es sicherlich nicht.
Und bisher liefen alle Motoren bei mir so ewig / auch die die mein Vater so eingefahren hat und ich die Wagen dann übernommen habe. :p

  • »BravoMaseratie« ist männlich

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3

Samstag, 21. Mai 2011, 11:40

RE: "EINFAHREN" der 2.0 dieselmaschine

Es gibt ja mittlerweile verschiedene system die auf den motor einwirken,sicherlich wird es bei fiat genau wie bei allen anderen großen automarken eine beschränkung der motorleistung für die ersten paar tausend kilometer geben. Aber ich schließe mich eigentlich an die ersten paar kilometerchen bis 1000 ruhig und gemütlich fahren. Ich muss allerdings ganz ehrlich sagen das ich mein auto nie kalt fahre und da auch immer schonend unterwegs bin. Wichtig ist bei 2.0 auch das du dir keine gedanken machen brauchst wenn der verbauch am anfang ziemlich hoch ist... war bei so und das liegt einfach daran das alles sich ja erstmal einlaufen muss und vorallem weil der DPF viel zu oft gereinigt hat Alsi du musst einen guten Mittelweg finden und dann nach den ersten 2000kn einfach mal voll ausfahren die Maschine und das auch regelmäßig machen zumindestens läuft er da bei mir besser ;) Ich hab zusätzlich noch bei 6000 km einen öl wehsel gemacht man sagt zwar heut ist das nicht mehr so wichtig, aber schaden kanns nie ;) Mein auto hatte auch vorher ne ganze Weile rumgestanden, weils ein Vorführwagen war... Aber wie gesagt viel kaputt kann man nicht mehr machen, fahr so wie du das magst ;)

4

Samstag, 21. Mai 2011, 12:45

RE: "EINFAHREN" der 2.0 dieselmaschine

Zu diesem Thema gibt es gaaaaanz viele unterschiedliche Meinungen und Theorien. Laut Fiat braucht man gar nicht mehr einfahren, da die Motoren auf dem Prüfstand eingelaufen wurden. !?

Ich bin da skeptisch und fahre dennoch stur ein. Das habe ich bei den "alten" 1.9ern so gemacht und mache es auch künftig.

Folgende Prozedur hat sich bei mir bestens bewährt:

Die ersten 4.000 km normal fahren, nach Möglichkeit nicht über 3.500 U/min (im betriebswarmen Zustand). Anfangs Kurzstrecken meiden, lieber ein paar Kilometer mehr. Von zu vorsichtig halte ich auch nichts. Also ganz normal, viel schalten, damit das Getriebe sich einlaufen kann und möglichst unterschiedliche Drehzahlen - keine Konstantfahrten.

Wichtig: Motor immer behutsam warm fahren (mache ich über den gesamten Lebenszyklusses eines Motors) bei Turbomotoren sowieso zwingend notwendig.
Bei Warmfahren gehe nicht über 2.000 U/min max. 2.500 U/min.

Nach den ersten 4.000 km steigere ich langsam die Drehzahlen, aber zunächst noch kein Dauervollgas. Also beim Beschleunigen etwas länger und weiter die Gänge ausfahren. Ab ca. 6.000 km lasse ich den Motor dann auch schon richtig ausdrehen (bei ca. 4.500 bis 4.750 U/min und stellenweise auch höher bis in Begrenzer). Denn ein Motor der nie Höchstdrehzahlen gebracht hat, wird dies später auch nur schwer tun. Das macht dann den Unterschied zwischen "spritzig" und "naja" aus. Technisch gesehen "stößt" der Kolben im Zylinder an einen winzigen "Rand" der ca. 1/1000 mm stark ist und sich "eingefahren" hat und somit wie ein Barriere wirkt. Damit das nicht passiert, eben ab und zu die hohen Drehzahlen gönnen.

Ich behaupte - und da können mir die anderen Jungs ruhig den Kopf für abreissen - das Motoren die hin und wieder Vollgas fahren, wesentlich besser laufen, als die nur "schonend" bewegt werden. Zudem kommt bei hohen Drehzahlen auch mal richtig Druck in die "Ölkammer" und die Schmierstellen im Motor werden kräftig durchgespült, so das Ablagerungen weniger Chancen haben, Rußablagerungen können besser verbrannt und ausgestoßen werden etc. etc.

Ergo: Rumnuckeln kann man machen, aber man sollte den Motor auch hin und wieder etwas "Stressen", das schadet nichts.

Wichtig nach langen Heizerstrecken (die 2.0er kann man problemlos mit 220 km/h über weite Distanzen fahren - sofern Verkehr und Beschilderung es zulassen), immer "Runterkommen" lassen - sprich Motor "abkühlen". In der Regel reicht die Strecke von der Autobahnabfahrt bis vor die Haustüre. Problematisch allenfalls die Pinkelpausen an der Raststätte, dort dann im Standgas 1 bis 2 Minuten "nachtuckern" lassen, bevor man ihn ausmacht. Grund der Turbo läuft noch eine weile nach, hört sich an als wenn eine Jetturbine langsam abtourt. Die Gefahr, dass der ultrafeine Ölfilm am Turbolager abreisst und der Turbo somit heißt läuft - das "stehende" Öl verkokt - ist groß, da ja der Motor selbst und somit die Ölpumpe in Ruhe sind, also kein "Frischöl" nachgepummpt wird.

Aber auch hier streiten sich die Experten. Ich mach es halt so.

Mein Schätzchen hat jetzt über 60.000 km runter, läuft wie die sau und ist mega spritzig. Kein AGR Problem alles funzzt - bin sehr zufrieden. (Toi, Toi, Toi) Auf den langen Etappen zwischen München - Hamburg - Berlin etc. ballert der 2.0er wie ein Jagdbomber durch den Verkehr und das Maschin`chen läuft dabei himlisch entspannt. Ölverbrauch? Kein Thema - Thermische Probleme? Bislang kein Thema.

Vom FH weiß ich dass der 2.0er in den großen Transportern überhaupt nicht geschohnt wird. Die Betriebe treten die Mühlen bis zur Vergasung, ohne Probleme. Sprich der 2.0er Motor ist standfest, betriebssicher und somit zuverlässig.

Also mach Anfangs langsam und lass später dann ruhig die Pferdchen von der Leine, dann kannst Du nichts falsch machen.

Viel Spaß bei "Tieffliegen" und immer schön unfallfrei.

Ach ja: manche halten es für übertrieben, aber ich tanke außschließlich nur ARAL Ultimate. Und stimmt, der Verbrauch ist anfangs höher als anegeben, nach ca. 8.000 bis 10.000 km verschiebt sich aber das Verhältnis und je nach Fahrweise (wie die sprichwörtliche Oma) sind auch Verbräuche unter 5,0 Liter möglich. Ich fahre so im Alltag zwischen 5,6 und 7,8 Liter. Auf Autobahnen bei sehr hohen Dauertempi ( ab 190 km/h aufwärts) sind es auch gerne mal etwas über 9 Liter... ;-)

Turino

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (21. Mai 2011, 12:51)


Freakazoid

unregistriert

5

Samstag, 21. Mai 2011, 13:35

RE: "EINFAHREN" der 2.0 dieselmaschine

Zitat

Original von turino
...Ich behaupte - und da können mir die anderen Jungs ruhig den Kopf für abreissen - das Motoren die hin und wieder Vollgas fahren, wesentlich besser laufen, als die nur "schonend" bewegt werden. ...

Wichtig nach langen Heizerstrecken...sprich Motor "abkühlen"....

Ich bin da ganz deiner Meinung,
und besonders beim 1.9 8V merkst du das wie die Sau...wenn du nach längerer Zeit ca. 1-1,5 Monaten mal wieder auf die Autobahn fährst und trittst.
Geht der danach in der Stadt und auf Landstraßen viel besser, besonders unten raus.
Wer da was anderes erzählt hat, sorry, kein Gefühl für die Beschleunigung.
Ich merk das auch das er Anfangs nur 190 läuft und nach 10-20 Minuten sind schon 210 drinne (Tacho)!

Das Abkühlen des Turboladers hat mir mein FIAT-Händler explizit aufgezwungen,
wenn ich lange Freude am Turbo haben will!
Er hatt es genauso beschrieben wie du gesagt hast.
Ich setz noch eins drauf und lass immer 30 sekunden nachlaufen zu Hause und auf Arbeit, wenn ich Autobahn bin wird der Wagen für nen Klogang GARNICHT ausgemacht...da wird abwechselnd gegangen... :p
Hab halt kein Bock 1500 Euro für Turbo + Einbau auszugeben...

kitzl-katzl

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Samstag, 21. Mai 2011, 15:17

Ich glaub auch,daß das mit dem einfachen nicht mehr so streng ist. Habs aber auch die ersten 2000 km lansamer angehen lassen. Irgendwo um die 3000 hab ich den warmen Motor dann mal richtig ausgefahren.

Das mit dem Einfahren hatte ich erst bei meiner Vespa nach Zylinderwechsel. Hab das da genauso gemacht. Bis 300km langsam gemacht, Gänge noch nicht ausgefahren, ab 300 dann immer wieder bisschen mehr Gas und dann Vollspeed. Bis jetzt hab ich fast 1000km mit dem Zyli drauf und die Möhre rennt.

Zum Turbo meinte mein Händler nur, ich soll bei längeren Autobahnfahrten nicht auf den Rastplatz und den Motor gleich ausstellen. Ich hab mir da jetzt ein Ritual angewöhnt, daß ich immer durchführe.
Anhalten > Handbremse > Radio wieder auf normale Lautstärke > Brille ab und aufräumen > meinen ganzen Kram zusammensuchen > und dann Motor aus. Das dürften in etwa 30 sek sein.
Tempomat, rote Bremsbacken, getönte Scheiben, beh. Waschdüsen, Böser Blick, unterer Grill vom Facelift, Lederschaltmanschette, Fensterverkleidung in Carbon, schwarze Seitenblinker, Abarth-Logos mit Taster, Sportpedale, Pioneer TS-WX210A

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Collias

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Sonntag, 22. Mai 2011, 13:09

Einfahrtips....

.....hmmmm, ich habe so meine ganz eigenen Erfahrungen mit der Einfahrerei gemacht. Für den, den's interessiert:

Nun kann ich "nur" über die 1,6 ltr. Maschine mit nominal 120PS berichten, muß jetzt aber nach rund 77.000km mich selber bezüglich meiner Einfahrerei loben....

Der Verbrauch pendelt sich mittlerweile weit unterhalb von 6ltr./100km ein und der Tacho geht schon mal bis 220km/h, wenn ich ihm dann und wann die Zügel gebe. Doch das war nicht immer so!

Eingefahren habe ich BravoRosso ausgesprochen vorsichtig! Da er sein maximales Drehmoment auf dem Papier schon bei 1.500 U/min anstehen hat, bin ich anfangs auch meist nur ein wenig oberhalb dieses Drehzahlbereichs unterwegs gewesen, das Ganze natürlich ohne bewußt untertourig zu fahren. 2.000 U/min habe ich die ersten 1.500 km eher selten überschritten und hatte mich im Laufe der Zeit auch an diese durchaus spritsparende Fahrweise gewöhnt. Auch wenn ich ihn im Anschluß an die Einfahrstrecke von 1.500km dann und wann recht ordentlich gezwiebelt hatte!

Nun, die Quittung kam prompt, dem DPF hatte diese eingeschleppte Schleicherei meinerseits nicht sonderlich gefallen und er hat wohl so manchen Regenerierungsvorgang aufgrund mangelnder Motordrehzahl unvollendet abgebrochen und dabei sein Mehr an eingespritztem Kraftstoff jeweils in die Ölwanne entsorgt.

Das Motoröl -ich hatte es prophylaktisch nach 2.000km und nochmals sogar 20.000km wechseln lassen- war dann recht schnell nicht mehr zu gebrauchen und BravoRosso gab eine entsprechende Alarmmeldung über das Display in der Instrumentierung raus. Folge: erneuter Ölwechsel bei 35.000km.

Zudem war ich damals felsenfest davon überzeugt, den Wagen anfangs viel zu vorsichtig behandelt zu haben, denn er kam irgendwie nicht richtig aus dem Quark. Mehr als 190 (Tacho) war nicht drinnen....

Lange hatte ich es vor und doch nie durchgeführt, doch bei gut 46.000 abgespulten km übergab ich BravoRosso einem Rollenprüfstand. Das Ergebnis war erstaunlich: 130,5 statt 120 PS und 341, 8 statt 300 NM Drehmoment? Blos fühlte man es leider so gar nicht beim Fahren....

Da meine Garantie noch nicht abgelaufen und ein beim Fiat-Händler vorhandenes Vergleichsfahrzeug sich deutlich merkbar wesentlich spritziger fuhr, ersetzte man mehr auf Verdacht das AGR bzw. EGR Ventil sowie den Differenzdrücksensor in der Ansaugbrücke. Seit dem ist BravoRosso im Rahmen seiner Möglichkeiten eine spritsparende Rakete...! Alle Achtung!

Klar, die 2.0 ltr. Bravos sind agiler und ich müßte Lügen wenn ich mich nicht auch nach so Einem sehnen würde, aber ich bin inzwischen mit den Fahrleistungen und der Spritzigkeit meines Autos voll zufrieden. Das vorsichtige Einfahren hat also dem Motor nicht geschadet. Nur unterlasse ich es jetzt sofern es geht, unterhalb von 2.000U/min unterwegs zu sein. Lieber schalte ich ein oder zwei Gänge zurück, besonders auf der Autobahn (Speedlimit im Bundesland Bremen: 120).

Ich denke 2.500 Umdreheungen sind gut für die Maschine und die Regeneration des DPF.


Gruß Collias! :-)
...na Bravo! BravoRosso ohne "Vollwertiges Ersatzrad", nicht mal mit 'nem dämlichen "Notrad"... :icon_Fete2:

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Infos über meinen Bravo: "BravoRosso" 1.6 Maranello-Racing-Diesel, 120PS, 2-Zonen-Klimaauto, Interscope-Subwoofer, Bi-Xenon, Tempomat, Blue&Me, el.Klappspiegel+FH hi, Parksens.hi, Raucherpaket+Kofferraumstrom, weiße NSL, Eibach ProKit, 14mm Spurplatten, CarSigns/Chrom, DiTEC


8

Montag, 23. Mai 2011, 14:31

RE: Einfahrtips....

Ich glaube der 1.6er läßt sich von Hause aus besser untertourig fahren. Auch der 2.0 tuckert fröhlich zwischen 1.200 und 2.000 U/min, keine Frage. Max Drehmonent liegt bei 1.750 U/min an. Richtig wohl fühlen und Druck (gefühlt) baut der Motor eher zwischen 2.000 und 3.500 U/min auf. Da ich viel in deutschen Mittelgebirgen rumdüse, ist schaltfaules Fahren bei minimalen Drehzahlen meißt nicht wirklich umsetzbar, wie etwa in den nordischen Gefilden und/oder Stadt. Was schön ist, der 2.0 (im Gegensatz zum 1.9er 16 V) ist auch oberhalb der 3.500 U/min drehfreudig und rennt ungehemmt bis in den Begrenzer. Ich bewege daher die Maschine auch meißt irgendwo zwischen 2.000 und 3.500 U/min, da gibts dann auch keine Probleme mit dem Freibrennen des DPF und man hat immer optimalen Zugkraftanschluss.

Habe mal den 1.6er zur Probefahrt gehabt, als es darum ging, welchen Bravo es zu kaufen galt. Ich finde der geht schon ordentlich zur Sache und ist deutlich spritziger als der "alte" 1.9er mit 120 PS (mit 8 Ventil-Kopf). Hatte nur den Fehler gemacht und den 2.0er mal auszuprobiert... und schon rollten die Taler vom Konto :oops: Vernünftiger und dennoch ein Hammer-Motor ist der 1.6er allemal. :lol:

In diesem Sinne

Good Driving!

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »turino« (23. Mai 2011, 14:39)


rednaxelar89

Bravo-Fahrer

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9

Montag, 23. Mai 2011, 16:40

Hallo,
ich hab in einer Community (vielleicht wars auch hier) diesen Beitrag gefunden. Hört sich plausibler an, wie das ganze Motorschonen. Wenn ein Motor beim Einfahren kaputt geht, dann liegt eindeutig ein Konstruktionsfehler vor. Die Motoren werden, wie hier schon beschrieben, erst ausgeliefert, nachdem Sie eine Prüfstandslauf absolviert haben, d.h. Sie sind bereits eingefahren. Da heute bereits Genauigkeiten von 1 Mikrometer (1 Millimeter geteilt durch 1000) erreicht werden, ist ein einfahren nicht erforderlich. Jeder, der etwas anderes behauptet hat keine Ahnung oder irgendwo etwas abgelesen. Ich studiere Maschinenbau und kenne mich damit aus. Es ist lediglich SEHR SEHR wichtig, dass Auto, bevor Leistung abverlangt wird, warm zu fahren, damit das Öl die richtige Viskosität hat und die Graugusslaufbuchsen richtig schmiert. Das bedeutet, wenn du ein neues Auto kaufst, fahr es warm, so 10-15 km und dann geh auf die Autobahn und lass es rund laufen. Du hast nur sehr wenig Zeit, dein Auto richtig einzufahren. Keine Ahnung wie hier manche auf die Idee kommen, das Auto tausende Kilometer zu schonen. Einfach nur schwachsinn.

Hier jetzt der Bericht, der sich mit dem, was ich im Studium gelernt habe, deckt.

Motor richtig einfahren

weil fast jeder Neuwagenkäufer seinen Motor möglichst optimal einfahren will und sich dabei fragt, wie er das machen soll, hier ein Beitrag dazu. Es handelt sich dabei vielfach um relativ junge Erkenntnisse aus der Tribologie-Forschung, die früherem "Wissen" entgegenstehen. Und auch dem widersprechen, was in diversen Bedienungsanleitungen zum Thema Einfahren geschrieben steht.

Als Zusammenfassung: Ein Motor wird dann optimal eingefahren, wenn dies nahe an seinem Leistungs-Maximum geschieht. Es ist also absolut richtig, ein neues Fahrzeug vom Händler weg erst warmzufahren, und sobald die Betriebstemperatur erreicht ist richtig Leistung abzuverlangen. Dadurch bekommen alle Gleitlagerungen im Motor das optimale Einlaufverhalten. Das Ergebnis: Reibwiderstand, Langzeitverschleiß, Öl- und Kraftstoffverbrauch sind ist erheblich geringer, Lebensdauer und Leistung dementsprechend höher. Bei den Verbrauchs- und Leistungswerten sind Unterschiede bis zu 15% allein durch das Einfahren möglich.

Die bisher propagierte Methode, einen neuen Motor erst langsam und schonend einzufahren und über mehrere hundert bis tausend km die abgerufene Leistung zu steigern, ist falsch und für den Motor schädlich. Die landläufige Meinung, im Motor müßten sich alle beweglichen Teile erst aufeinander einschleifen, ist nicht zutreffend. Wäre das Einschleifen nicht bereits in der Produktion abgeschlossen, würde ein konstruktiver Fehler vorliegen.

Ein Wiedergutmachen nach einem falschen Einfahren ist nicht möglich, ein falsch eingefahrener Motor ist und bleibt verdorben. Wobei sich das im normalen Autoleben meist nur durch schlechtere Leistungsentfaltung bei höherem Verbrauch bemerkbar macht.

Für alle, die technisch versiert und an den Hintergründen interessiert sind, hier das Warum:

Fast alle beweglichen Teile im Motor befinden sich im Betrieb in Gleitreibung zu den angrenzenden Bauteilen (Kolben - Zylinder; Pleuel - Kurbelwelle; Kurbelwelle - Lager etc.). Wie allgemein bekannt ist, kostet Reibung Energie, und Reibung erzeugt Wärme. Dabei beeinflußt die Reibung (und die Wärme) die Materialbeschaffenheit in der Oberflächenschicht. Und eine beeinflußte = veränderte Oberflächenschicht beeinflußt wiederum die Reibung. Beim Einfahren eines Gleitlagersystems geht es nun darum, die Oberflächenschicht zu optimieren und so die Reibung, und damit die Verlustleistung, zu reduzieren.

Diese Veränderung der Oberflächenschicht spielt sich im Bereich weniger Mikrometer bis Nanometer ab. Dabei handelt es sich nicht um einen Belag, der auf die Lagerstelle aufgetragen wird, sondern eine Veränderung im Lagermaterial selbst.

Was dabei in der Oberfläche vorgeht, bzw. was dabei entsteht, hat bislang verschiedene Bezeichnungen erhalten, die sich aber stets auf denselben Vorgang beziehen: "Tribo-Mutation", "Tribo-Reaktionsschicht" oder "Dritter Körper". Dabei wird das Materialgefüge verändert, und Material vom Gleitlager-Gegenpartner sowie Additive aus dem Öl eingebettet. Dieses Gefüge ist ein zäher, weicher Festkörper von < 1 µm Dicke.

Diese Tribomutation geschieht schnell und gründlich, wenn die bestimmenden Faktoren Last und Gleitgeschwindigkeit nahe am konstruktiv festgelegten Vollastpunkt sind. Dadurch wird die Oberflächenschicht sehr kompakt und verschleißresistent. Je nach verwendeten Materialien und Belastung ist die Entstehung der Oberflächenschicht, und damit der Einfahrvorgang, bereits in wenigen Minuten bis spätestens wenigen Stunden abgeschlossen. Bei geringer Last und Gleitgeschwindigkeit wird die Oberflächenschicht zwar größer, aber weit weniger verschleißresistent. Durch den höheren Verschleiß ist die erreichbare Lebensdauer geringer. Zudem besteht die Gefahr, daß im Vollastpunkt die Oberflächenschicht versagt, und das Gleitlagersystem versagt (frißt).

Es ist grundsätzlich möglich, durch zu hohe Last ein Gleitlagersystem zu überfordern und zu zerstören. Bei serienmäßigen Automotoren ist das jedoch nicht möglich: Die Leistungsgrenzen eines Motors sind durch konstruktive Kriterien wie Verdichtung und Kraftstoffzumessung begrenzt. So lange kein Chiptuning oder andere Leistungssteigerung vorgenommen wird, kann mit einem fabrikneuen Fahrzeug also sofort unbekümmert gefahren werden - auf Wunsch mit Anhänger und Urlaubsgepäck.

Näheres zur Tribologieforschung kann ggf. bei einschlägigen Instituten (wie z.B. IAVF AG in Karlsruhe, www.iavf.de, oder IMK Uni Kassel, www.uni-kassel.de/fb15/tribo/) oder Unternehmen (wie z.B. Wieland-Werke AG in Ulm, www.wieland.de) erfragt werden.

Infos über meinen Bravo: Dynamic; 1,4l T-Jet@G-Tech 143 PS


10

Montag, 23. Mai 2011, 20:00

Es mag ja sein, dass Du (rednaxelar89) Maschinenbau studierst, ist ja auch schön, aber Meinungen anderer ohne Umschweife als Schwachsinn darzustellen und mit wissenschaftlichen oder sonstig aufgeschnappten Darstellungen/Veröffentlichungen (vielleicht achtlos) umsich herum zu argumentieren, ok. kann man machen, als angehender Ingenieur (!?), wie auch immer...

Nur weil einer sagt, dass er etwas studiert, muss er nicht zwangsläufig Ahnung davon haben. Der Hinweis auf das Studium ist kein Beleg, dass die Wahrheit gesprochen wird, es kann allenfalls als Indiz dafür gesehen werden, dass sich jemand mit dem Thema beschäftigt. Wie sagte bereits Sokrates: "Ich weiß, dass ich nichts weiß."

Weil ich es zu Weilen gerne wie die alten Griechen halte, habe ich mal gestöbert... bzw. wie im Film "Feuerzangenbowle": Prof. Schnauz: "Stellen wir uns mal janz dumm: Wie funktioniert eine Dampfmaschin`n?"

Nach Recherchen im Internet, ist der Textbeitrag: "Diese Tribomutation geschieht schnell und gründlich, wenn..." stets auf eine einzige Quelle bzw. gleichlautende Inhalte auf mehrere Quellen zurückzuführen. Da der Urheber nicht eindeutig ermittelbar ist, verbuche ich es als "abgeschriebene Internetmeinung", solange bis Gegenteiliges bewießen worden ist.

Richtig ist, dass das Thema Tribomutationen in zahllosen Forschungsprojekten untersucht wird. Ich hab mir mal spaßenshalber und aus Interesse einen Beitrag der TU Aachen - Institut für Maschinenelemente und Maschinengestaltung dazu durchgelesen.

Zunächst die Fragestellung: Was ist eigentlich eine Tribomutation?

Sofern mein kleines unterbelichtetes Hirn es korrekt erfasst hat, geht es um Reaktionsschichten gegen Verschleiß, die durch Mischreibung der Schmierstoffe (Öle) entstehen und weclhe wiederum die Oberflächenrauhigkeit (wie etwa Zylinderrollenlager im Verbrennungsmotor) einglätten. Manche Reaktionsschichten sind 2 nm und manche bis 6 nm dick, je nach verwendeter Ölsorte (Mineralölsorte bzw. andere Schmiermittel und verwendte Additive etc.). Unterhalb dieser Schutzschichten sollen sich sogenannte feinkristaline bzw. eine plastisch stark verformbare Zone, also eine Tribomutationsschicht, ausbilden. Es wird von Aufhärtungen innerhalb dieser Schichten gesprochen, die je nach Schmierstoff eine hohe bzw. eine niedrigere Verschleißschutzschmierung aufweißt. Alles sehr technisch, ich glaube im Kern habe ich es irgendwie verstanden. Wenn nicht, bitte korrigieren.

Das heißt aber nicht, und so habe ich es in keinem der Beiträge lesen können (außer dem einen benannten), dass man das "Einfahren" im üblichen Sinne unterlassen sollte. Ganz im Gegenteil. Diese Reaktionsschichten werden, je nach vertretender Meinung, erst "allmählich" und andere wiederum "sofort" gebildet. Es gibt ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen zum Thema.

Seltsamerweise steht im keinen der Bedinenungsanleitungen der OEM`s, bei denen ganze Heerscharen von Wissenschaftlern und Ingenieuren für verdammt viel Geld tätig sind: "Bitte fahren Sie Ihr Fahrzeug bei Ihrer ersten Ausfahrt warm, um dann sofort im oberen Drehzahlgrenzbereich zu aggieren, bis sich eine adäquate Schutzschicht in den Lagerstellen gebildet hat."

Die Bedinungsanleitung meiner BMW R 1150 R enthält auf der Seite 46 folgen Eintrag:

Bedenken Sie, dass auch der Motor während der ersten 1.000 km noch eingefahren werden muss." Weiter heißt es auf Seite 55: "Achtung: Das Überschreiten der Einfahrdrehzahlen erhöht den Motorverschleiß! / Hinweis: Fahren Sie während der Einfahrzeit in häufig wechselnden Last- und Drehzahlbereichen. Wählen Sie kurvenreiche und leicht hügelige Fahrstrecken, möglichst keine Autobahnen./ Einfahrdrehzahlen: 0 bis 1.000 km Fahrstrecke - Drehzahl max. 4.000 U/min und keine Vollastbeschleunigung - nach 1.000 km unbedingt die erste Inspektion durchführen lassen - Rechtzeitige Anmeldung bei Ihrem BMW Motorrad Partner erspart Ihnen eventuelle Wartezeiten! / 1.000 bis 2.000 km Fahrstrecke: Drehzahlen ab 1.000 km langsam steigern - bis 2.000 km längere Vollastfahrten vermeiden." Zitat Ende

Quelle: BMW Motorrad - Bedienungsanleitung, 1. Auflage, München 09.2002

Ich will es mal auf richtig die Spitze treiben:

http://www.5series.net/information/2008_…s_Manual_DE.pdf

Die Bedienungsnaleitung für den 5er BMW ab Baujahr 2008, also relativ neu.

Dann mal bitte auf Seite 140 lesen!

Thema Einfahren.

Zitat: "Bis 2.000 km mit wechselnden Drehzahlen und Geschwindigkeiten fahren: Benzinmotor - bis max. 4.500 U/min oder 160 km/h - Dieselmotor - bis max. 3.500 U/min oder 150 km/h"

Alles Schwachsinn???? Wohl kaum.


Dies alles sei nur exemplarisch genannt. Von absolvierten und erfahrenen Ingenieuren verfasst und für den Endverbraucher niedergeschrieben. O.k. die Motorrad Bedienungsanleitung ist von 2002, die vom 5er BMW von 2008 und ja die Wissenschaft entwickelt sich bekanntlich weiter. Aber ich halte persönlich viel von BMW- Ingenieuren/Technikern/Wissenschaftler und unterstelle, dass diese mich als Endverbraucher nicht täuschen wollen und falsch beraten, oder?

Aber wie wurde argumentiert: "Schwachsinn". Nach der angegebenen Theorie hätte ich mein Motorrad nach den ersten Kilometern des Warmfahrens schön Prügeln sollen?
Auch der Käufer eines 5er sollte lieber sein Bedienungsanleitung verbrennen und schnell sein teures Automobil gegen jede Vernunft und ohne Umschweife zum Leistungslimit zu treten.

Ich bleibe lieber doof und fahre nach alt-hergebrachten Muster meine Motoren ein.

In diesem Sinne... :idea:

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »turino« (23. Mai 2011, 20:31)



rednaxelar89

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11

Montag, 23. Mai 2011, 20:09

Ich habe hier niemand als doof bezeichnet, das soll auch nicht meine absicht gewesen sein. Und wie du auch in der BMW Bedienungsanleitung gelesen hast, sollst du zwischen 0 und 1000 km bis zu 4500 upm hochdrehen. Natürlich mit vielen Lastwechseln. mit sporen geben meinte ich nicht, bis zum begrenzer hochdrehen, sondern einfach ein paar mal zügig beschleunigen.

hier fahren jedoch einige ihren Diesel mit höchstens 1800 upm, wie oben geschrieben, ein. und meine meinung ist, dass das zu schonend ist. vorallem wenn man es mehrere tausend km so macht.

es handelt sich hier um 2 extreme, jedoch soll es jeder so machen, dass er danach ein gutes gefühl hat. ob der motor nur 170.000 km oder 200.000 km hält, ist wohl nebensächlich.

greetz

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OliGT

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12

Montag, 23. Mai 2011, 23:50

Zitat

Original von rednaxelar89
,,. Wenn ein Motor beim Einfahren kaputt geht, dann liegt eindeutig ein Konstruktionsfehler vor.

Jeder, der etwas anderes behauptet hat keine Ahnung oder irgendwo etwas abgelesen.

. Keine Ahnung wie hier manche auf die Idee kommen, das Auto tausende Kilometer zu schonen. Einfach nur schwachsinn.


Jawohl endlich mal einer mit Ahnung!!!!!!! :PDT_ura1:


Genauso ist es!!! Die Leute haben mal iwo nen 30 Jahre alten Müll gelesen und glauben da dran!! Am besten noch für ein paar km ohne Luftfiltereinsatz über "staubige Straßen" fahren!! Sowas stand vor 50 Jahren auch mal in den Anleitungen!! :idea:

ICH habe noch NIE ein neues Auto geschont! :!: :!:

Wofür auch?????
Die Karre hat Garantie!! Entweder sie läuft, oder sie Platzt!!! :idea:


Es ist wirklich unglaublich, was man den Menschen alles über die "Angstmachschiene" einreden kann!! :arrow: :idea:

Mal ein paar Beispiele, für jeden um sich selbst zu testen:

=> Motor muss eingefahren werden!!
Wird gelaubt, da man ja sonst nen schlechten Motor hat

=> V-Power bringt mehr Leistung und spart Benzin!!
Die Hoffnung durch "etwas Besseres" etwas zu sparen und dann dem Motor noch was gutes zu tun!!
Durch gutes Marketing und Werbung hat sich dieses Zeug richtig gut etabliert!! Hier war nie die Rede davon, es wieder abschaffen zu wollen, weil es niemand tankt!!

Und schon sind wir beim nächsten Punkt:

=> E10 schadet dem Motor!!!
Negativbeispiel, für schlechte Werbung!! :!: :!:
Wäre das Zeug als "V-Power-1000" angepsiesen worden und den Leuten auch malmklar gemacht worden, dass das Zeug noch viel mehr Oktan, als das normale V-Power hat, dann wäre die Einführung "besser" abgelaufen!! :idea:


Mfg Oli
Mit meinem "alten" 5 Zylinder Stilo machte ich Musik beim Beschleunigen!!!
Jetzt mit meinem 2,0 Mjet mach ich Wellen in den Asphalt! 8-)

Infos über meinen Bravo: 2009er 2,0 Mjet, Powerrail-5 inkl inividueller Abstimmung, Leistung: ausreichend! Vogtland Gewindefahrwerk, ASA Chromfelgen 8X18, 20er Spurplatten rundum, schwarze Scheiben hinten.


13

Montag, 23. Mai 2011, 23:56

Zitat

Original von rednaxelar89
Ich habe hier ...

...es handelt sich hier um 2 extreme, jedoch soll es jeder so machen, dass er danach ein gutes gefühl hat. ob der motor nur 170.000 km oder 200.000 km hält, ist wohl nebensächlich.

greetz


Naja, wie auch immer.

Vorschlag:

Wenn Du in dem Fach studierst, das Thema "Tribomutationen" ist doch reichlich komplex aber echt interessant. Das was ich lesen konnte, müßte eigentlich nochmal vernünftig aufgearbeitet werden. Kannst ja mal eine echte These dazu formulieren. Ein abschließendes Urteil würde ich jedenfalls nicht wagen abzugeben. Dazu sind die Meinungen und Ergebnisse zu unterschiedlich. Ich bin überzeugt, dass sich diverse Schutzschichten nicht "ad-hoc" entwickeln, sondern entsprechende Zeit benötigen. Ich bin nach den Inhalten dieser von Universitäten veröffentlichten Texte, sogar davon überzeugt, dass mit dem Einfahren genau diese Zeitspanne u.a. angedacht ist, bis entsprechende Schichten in den Lagergehäusen sich etablieren können?

Du müsstest/solltest ja direkten Zugang zu diversen Materialien und Untersuchungsergebnissen an der TU AA haben - Bibo, Professor etc. Es ist doch gar nicht nötig und angebracht irgendwelche Texte ohne echte Quellenangaben aus dem Internet zu verwenden und zu copieren. Würde mich jedenfalls interessieren, eine auch für Laien verständliche - vernünftige thematische Aufarbeitung zu lesen. Aber vielleicht geht das auch viel zu weit, dazu könnte man problemlos eine Dr.-Arbeit schreiben, sorry.

Egal

Und ich bin fest überzeugt, dass auch moderne Hochleistungsmotoren, selbst wenn diese auf den Werksprüfständen "kurz" eingefahren und/oder im "Reinraum" unter Laborbedingungen probegelaufen sind, selbst wenn diese nach genausten Toleranzen im Nanometerbereich gefertigt wurden, schließlich eingebaut im Fahrzeug, mit echten physikalischen "Gegenkräften", wie realen Betriebstemperaturen, Umwelteinflüsse wie Staub und Dreck, Fahrzeuggesamtgewichten etc. im festen Verbund mit Getriebe, Achsen, Rädern und realen Fahrzuständen ganz anders reagieren und sich entsprechend aufeinander "einstimmen" -, also "Einfahren".

Auch OEM müssen nach wie vor, trotz moderster High-Tech Labore und virtuellen Testverfahren auf reale Prüffahrten und Tests unter realen Einsatzbedingungen zurückgreifen (siehe Testcenter in Schweden). Nich umsonst kostet die Motorenentwicklung mehrere hunderte Millionen Euro/Doller etc. , bis die Serienreife erreicht ist. Insoweit bin ich auch mit Tuningmaßnahmen mit sogenannten Tuning-Boxen sehr skeptisch. Denn, wenn es so einfach ist, Leistungssteigerungen mit veränderten digitalen Daten zu provozieren, warum dann der enorme Aufwand bei den Werksfahrzeugen? Den 1.6er Diesel bekommt man über die Tuning-Box auch leicht auf 160 PS und mehr. Und das mit ein paar Hundert Eus. Warum nur baut Fiat dazu einen 2.0er, mit größerem Lader, geänderten Ladeluftkühler etc. um genau die selbe Leistung zu erzeugen, für ein paar Tausender mehr? Ok ein anderes Thema. Könnte man sich auch herrlich drüber streiten.

Zudem bin ich fest davon überzeugt, dass die Anmerkungen in Bedienungsanleitungen nicht fehlerhaft oder sonstiger Weise irreführend sind. Die OEM`s wissen was sie tun, es gibt gute Gründe dem Endverbraucher Handlungshinweise auch zum Thema "Einfahren" zu geben. Nur weil Fiat darauf verzichtet, heißt dies nicht im Umkehrschluss, dass solche Hinweise obsolet wurden. Mein FH ist nach wie vor fest davon überzeugt auch heutige Motoren in den ersten tausend Km vorsichtig zu bewegen aber ohne "rumzunuckeln". :roll: Insoweit stimme ich mit Dir teilweise überein.

Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (24. Mai 2011, 00:04)


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14

Dienstag, 24. Mai 2011, 07:14

Zitat

Original von OliGT

=> V-Power bringt mehr Leistung und spart Benzin!!


Und genau das tut V-Power Diesel, Ultimate Diesel etc.!!! Hast dus mal getestet??? Im gleichen Zyklus??? Es ist so es spart und der Motorlauf ist viel ruhig, weil einfach mehr Additive drin sind... Ich schütte regelmäßig Dieselzusatz rein, der Wagen ist einfach viel Leise und vorallem spritziger... (haben mir schon mehrer bestätigt, denen ich das Empfohlen habe)

Und das Problem bei E10 war nicht das Negativbeispiel. Das Problem war einfach das niemand wusste welche Fahrzeuge Probleme damit bekommt... Und weil einfach schlecht vorher Informiert wurde deshalb hatten alle Angst...


Ansonsten ist das glaube ich jedem seine Sache, komischerweise fahren die Wagen, die schonend eingefahren wurden genauso wie die, die nicht so relaxt eingefahren wurden.

Keiner von uns wird seinen Motor fahren bis er platzt oder sonst irgendwas letztendlich kann man viele Defekte doch auch nicht auf den Einfahrzyklus zurückführen, Ich fahr mein Auto gern und hab Spaß dabei :)

Ihr solltet aber mal bedenken, warum Renault zum Beispiel in den ersten 5000km die Leistung via Motorsteuerung reduziert!!!!!!!

Macht das dann noch Sinn!??!

In diesem Sinne....

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15

Dienstag, 24. Mai 2011, 08:27

Finde es gerade sehr amüsant hier! :D

Ich fahre mein Wagen weiterhin ein,
habe nicht mehr Verbrauch als andere, und auch nicht weniger Leistung!

Dafür halten sogar meine alten Benziner (von Papa damals geerbt) > 250.000 km...und liefen am Ende wie am ersten Tag und im Stand fast unhörbar!

Da bau ich doch dann lieber darauf.
Ich geh lieber auf Nummer sich als nach 150.000 km die Wirtschaft anzukurbeln ^^

dokkyde

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16

Dienstag, 24. Mai 2011, 09:17

Wenn ich das manchmal so lese, dann fahr das Auto am besten nicht ;)


In den ersten 1000 km nicht über 3000 U/min und danach Feuer und gut.
MultiJet: Das Hauptproblem ist, es muß schneller gehen :twisted:

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Dienstag, 24. Mai 2011, 19:04

Moin Junx,

hat vielleicht auch mal jemand was Konkretes zu bieten?

Ich habe übrigens nicht nur Fahrzeugtechnik studiert, sondern mein nagelneues Auto auch ganz bewußt ausgesprochen vorsichtig eingefahren! Dafür stemmt die Maschine jetzt über 10PS und 40Nm mehr als auf dem Papier angegeben auf die Kurbelwelle...!

Interessant wäre es zu wissen, ob jemand, der die Hardcore-Einfahrmethode mit volle Kanne druff von Anfang an -(falls der Motor platzt gibt's ja auf Garantie 'nen Neuen)- praktiziert hat, die Leistung in echt ebenfalls mal hat messen lassen? Hat das evt. jemand gemacht? Und hat das Auto dadurch 20PS mehr als angegeben? Dann glaub' ich's nämlich auch!

Übrigens war ich mir schon anfangs darüber bewußt, dass die Garantie auch irgendwann ausläuft und ich mein Auto darüber hinaus aber doch noch ganz gerne längere Zeit behalten möchte..... -und das möglichst mit gesunder Maschine unter der Haube! Hab's schon mal (mit 'nem Benziner) auf 395.522km gebracht! Dann war da leider ein anderes Auto im Weg....und bums! Tja...

Gruß Andy! ;-)

Ciao...
...na Bravo! BravoRosso ohne "Vollwertiges Ersatzrad", nicht mal mit 'nem dämlichen "Notrad"... :icon_Fete2:

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Freakazoid

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18

Dienstag, 24. Mai 2011, 20:00

Zitat

Original von Collias
...
Übrigens war ich mir schon anfangs darüber bewußt, dass die Garantie auch irgendwann ausläuft und ich mein Auto darüber hinaus aber doch noch ganz gerne längere Zeit behalten möchte..... -und das möglichst mit gesunder Maschine unter der Haube!...

AMEN :-)

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19

Dienstag, 24. Mai 2011, 23:18

Zitat

Original von Collias
Interessant wäre es zu wissen, ob jemand, der die Hardcore-Einfahrmethode mit volle Kanne druff von Anfang an -(falls der Motor platzt gibt's ja auf Garantie 'nen Neuen)- praktiziert hat, die Leistung in echt ebenfalls mal hat messen lassen? Hat das evt. jemand gemacht? Und hat das Auto dadurch 20PS mehr als angegeben? Dann glaub' ich's nämlich auch!


JA, rate mal wer! :!: :!: :!: :!: :!:

Mein Stilo Abarth hatte laut Bosch Leistungsprüfstand 187PS bei 6150 U/min! :idea:

Und Mein "alter" Bravo lief übrigens bis km Stand 293.000......nur für die, die meinen, dass ihr Wagen durch schonende Fahrweise 250.000km geschaffft hat!!!!! 8-)


Mfg Oli
Mit meinem "alten" 5 Zylinder Stilo machte ich Musik beim Beschleunigen!!!
Jetzt mit meinem 2,0 Mjet mach ich Wellen in den Asphalt! 8-)

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Freakazoid

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20

Mittwoch, 25. Mai 2011, 07:50

Zitat

Original von OliGT
...Und Mein "alter" Bravo lief übrigens bis km Stand 293.000......nur für die, die meinen, dass ihr Wagen durch schonende Fahrweise 250.000km geschaffft hat!!!!! 8-)
...

Bei 250.000 km verkauft...an einen bekannten...mittlerweile 4,5 Jahre her und läuft immer noch wie ne Biene bei 340.000 :p

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