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Italo-Welt

ochriso

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41

Montag, 1. Oktober 2012, 17:42


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tolle objektive zusammengefasst turino

ich hab mir auch schon ein paar von deinen vorschlägen auf meine einkaufsliste geschrieben ;)

Infos über meinen Bravo: schön anzusehn.


42

Montag, 1. Oktober 2012, 19:19

Zitat

Original von ochriso
tolle objektive zusammengefasst turino

ich hab mir auch schon ein paar von deinen vorschlägen auf meine einkaufsliste geschrieben ;)


Hi @ochriso, Dank Dir, hab ich gern gemacht.

Vielleicht noch ein besonderer Tip,weil ich gerne mit Festbrennweite arbeite (die Aufnahmen sind einfach umwerfend scharf und detailreich) und FB'en grundsätzlich deutlich mehr aus den Sensoren rausholen, hier meine absoluten Traumobjektive - zunächst das Sigma 105mm F 2,8 EX DG Makro:

http://www.amazon.de/Sigma-105mm-Makro-O…49110593&sr=1-2

Es ist die ultimative optische Rasierklinge, nicht nur für normale Teleaufnahmen, sondern vorallem auch im Makrobereich. Ich hatte seinerzeit zahlreiche Tests dazu gelesen. Es gibt einen Nachfolger, der aber an das "alte" 105er nicht heranreicht. Das Bokeh ist extrem cremig, die Schärfeleistung liegt weit über den Durchschnitt.

Sowie das Sigma 50 mm F 2,8 EX DG Makro, es ist vom gleichen Schlag:

http://www.amazon.de/Sigma-Makro-Objekti…49110920&sr=1-1

Das 50 mm ist wie das 105er, superscharf, keine CA's, Top-Bokeh und Makro tauglich!

Wenn Du diese Teile einmal vor dem Sensor hattest, willst Du kein Zoom mehr haben.

Hier einen der vielen Test's dazu:

http://www.photozone.de/nikon--nikkor-ap…-report--review

Das 105er hat bei Photozone fast die höchste Benotung bekommen. Leider sind nicht alle Sigma's vom gleichen Schrot und Korn, doch diese beiden FB (Makro) schießen den Vogel ab...im wahrsten Sinne des Wortes.

Wie auch immer es Sigma angestellt hat, das 50er und 105er Makro sind außergewöhnlich gut, zumal Du neben der üblichen Brennweite, die Makrofunktion nutzen kannst und das ohne optische Abstriche hinzunehmen. Ich halte das 105er für besser als das 85 mm Makro von Nikon.


Viel Spaß beim Entdecken.

Turino

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (1. Oktober 2012, 19:28)


Ben Jamin

unregistriert

43

Dienstag, 2. Oktober 2012, 13:26

Gute Objektivzusammenfassung mit wirklich guten Linsen. :023:
An einer Stelle muss ich aber wiedersprechen bzw. eine andere Empfehlung geben:
Wenn schon ein 70-300 von nem Fremdhersteller dann nicht das Sigma (das hat m.W. nur bescheidene optische Qualitäten), sondern das aktuelle Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD
:PDT_old:

ochriso

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44

Dienstag, 2. Oktober 2012, 13:46

besser wie in nem DSLR-Forum ;)

jetzt müsst ihr mir nur noch das geld zum einkaufen geben :D

super leute, weiter so. toller thread!

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45

Dienstag, 2. Oktober 2012, 15:42

Ja das liebe Geld.

So ein Hobby kann ganz schön die Portokasse plündern. Von daher Stück für Stück zum Glück.

Lieber ein bißchen mehr in hochwertige Optiken investiert, als billige Schnäppchen zu ramschen, dann hat man auch mehr Freude daran. Auch in der Fotografie gilt der Grundsatz: "Wer billig kauft, kauft in der Regel zweimal."

Bei der Vielzahl der Angebote, Hersteller und Techniken ist es oft gar nicht so leicht für sich das Passende zu finden.

@BM würde ich erst mal empfehlen die D 5100 kennen zu lernen. Anfangs als "blutiger Anfänger" benutzt man sehr oft die vorgegeben Programme, das garantiert zumindest sehr schnell gute Fotoergebnisse. Später dann tastet man sich an die manuellen Möglichkeiten vor, die eine SLR bietet. Im manuellen Modus kann man deutlich mehr "Fehler" machen, Frust aufbauen aber, wenn man den Dreh heraus hat, auch viel frecher und innovativer Arbeiten.

Anfangs hatte ich auch die Programmwahltasten redlich bemüht, heute fotografiere ich fast nur noch manuell.

Das 18-55 hatte ich auch mal. Doch die Auflösung selbst am 12 MP Sensor war nur bescheiden. Das fällt einem aber erst dann auf, wenn man erstklassige Linsen verwendet. Heute habe ich das über 500,- € teure Nikon AF-S DX Nikkor 16-85 mm in Verwendung, was auch sehr gut zum neuen 16 MP Sensor passt.

http://www.photozone.de/nikon--nikkor-ap…_3556vr?start=1

Das ist als Zoom sau stark unterwegs. leider auch nicht ganz frei von Verzeichnungen (typisch Zoom), aber es zaubert ein schönes Bokeh was kaum Zoom-Objektive leisten können und es ist knackig scharf bis in die Ecken.

Doch mein Sigma 105mm Makro und das Sigma 10-20 mm mutieren immer mehr zum "Immerdrauf".

________________________

Nochmal an @BM die D5100 ist mitunter agressiv in der Farbe und im Rauschverhalten (in starker Vergrößerung matschige Texturen) abgestimmt. In den Einstellungen kannst Du aber alles anpassen. Ein bißchen die Farbe runter und den Rauschfilter nicht ganz so heftig fahren und schon werden die Bilder brilliant. Nikon typisch neigen deren SLR's auch zum leichten "Überbelichten" - ganz einfach eine Blendstufe (-1) leicht "Unterbelichten" - kann man ebenfalls im Menü fest einstellen - und schon werden die Bilder kontraststark und knackig.

Die höherwertigeren Nikons geben dem Nutzer noch mehr manuelle Verstellmöglichkeiten vor, die der D 5100 leider fehlen. Vielleicht ist sie auch erstmal ein Einstieg, später dann in zwei, drei oder auch vier Jahren holt man sich ein größeres Gehäuse. Von daher ist es wichtig, von Anbeginn an, in gute Optiken zu investieren, die man dann ja mitnimmt.

Aber bevor Du jedoch Deine neue D 5100 an ihre Leistungsgrenze bringen wirst, wird einiges an Zeit vergehen, denn sie ist schon verdammt gut unterwegs.

Gut finde ich dagegen, dass bei der D 5100 die kamerainterne Objektivkorrektur klasse gelöst wurde, die funktioniert aber nur mit Nikon eigenen Objektiven. Andernfalls musst Du später am Rechner die Bilder mit Spezialsoftware z.B. von DxO etc. nachbearbeiten.

____________________________

Anfangs habe ich auch extrem viel nachbearbeiten müssen. Heute nach gut 5 Jahren und Dank hochwertigerer Optiken arbeite ich fast kein Bild mehr nach. Es wird geschossen und fertig. Über die Zeit kennt man ja auch seine Kamera und welche Einstellung am Besten funktioniert - das gilt aber für alle Hersteller.

____________________________

Wenn Du (@BM) Dich dann doch mal in den manuellen Modus wagst, schreib Dir einfach auf, welche Einstellungen Du an welchem Objektiv vorgenommen hast, das hilft Dir später bei der Analyse.

So denn

yobo

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46

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 11:42

Mal ein Reply auf Dich, turino: Deine Beiträge sind umfangreich und so geschrieben, dass auch Einsteiger damit was anfangen können. Das ist wirklich fantastisch, was Du Dir für eine Arbeit machst.

Zu den Objektivempfehlungen Richtung Nikon kann ich nichts beitragen außer meinen Praxiserfahrungen in Richtung Sigma EX 105/2.8 Makro. Ich setze es seit vielen Jahren an der Pentax ein - habe es noch zu Analogzeiten für damals richtig viel Geld gekauft. Es macht eine sagenhaft gute Figur auch an der digitalen und nutzt die hohen Auflösungen der modernen Sensoren gut aus. Insofern eine klare Kaufempfehlung.

Doch sollte man nicht verschweigen, dass die 105mm durch den Verlängerungsfaktor am Crop-Sensor ein ganz schönes Rohr ergibt. 157mm umgerechnet auf Kleinbild ist schon weit drin im Telebereich. Das bedeutet, dass die Einsatzmöglichkeiten dieser Linse heute klar eingeschränkt sind. Als Portraitlinse braucht man 5-10 Meter Abstand vom Objekt, was im Studio oft nicht zu erzielen ist und die Kommunikation mit dem Model erschwert. Für Städtereisen ist es in Richtung Aufnahme einer Szene, wie z.B. eines Gebäudes zu lang, für die Aufnahme eines Details oft zu kurz. Ich nehme es ob seines hohen Gewichts und seiner eingeschränkten Verwendbarkeit heutzutage selten mit, obwohl seine optischen Qualitäten außer Frage stehen.

Zum Thema Stativ: Grundsätzlich lässt sich die Physik nicht überlisten. Ein stabiles Stativ hat Gewicht. Je mehr, je stabiler. Dies hat dann natürlich auch Auswirkungen auf den Preis. Je "professioneller, umso schwerer, umso teurer" kann man als Faustformel schon sagen. Die Steifigkeit der Streben und der Verwindungen lässt sich nur so erzielen. Das hat einerseits damit zu tun, dass professionelle Bodys und Linsen auch sehr schwer sind, die Hebelkräfte, die insbesondere bei langen Brennweiten auf das Konstrukt wirken nicht unbeträchtlich sind und nur so gewährleistet ist, dass das Konstrukt nicht im Wind schwingt oder gar umkippt, weil der Schwerpunkt zu hoch liegt. Das Beispiel Manfrotto hast Du schon genannt. Ich ergänze noch Berlebach (Holzstative, sehr hochwertig, teuer und schwer).

Das schlechteste Stativ ist nun hingegen das, dass man gar nicht dabei hat, weil sein Gewicht und seine Ausmaße hinderlich sind. Ich besitze auch seit vielen Jahren ein Manfrotto und habe es ob seines großen Gewichts und seiner sperrigen Ausmaße praktisch nie dabei.

Eine Alternative wäre ein Einbeinstativ von Manfrotto, dass einen guten Kompromiss leistet und in manchen Situationen, wo man nicht mehr aus der Hand shooten kann (dazu noch ein paar Grundlagen später) einige Lichtwerte gewinnen kann. Diese kosten um 100 EUR und lassen sich so klein zusammen legen, dass sie in eine (große) Fototasche passen. Als Ergänzung finde ich so etwas praktisch:

http://www.khalia.de/Mini-Stativ-multifu…les-Tischstativ

Das kostet nicht viel, wiegt praktisch nix und kann einen bei Experimenten unterstützen, weil Brückengeländer o.ä. auch mal zur Befestigung herhalten können. Wenn man eine Mauer hat, kann an diese bei Nachtaufnahmen auch zum Ablegen der Kamera nutzen und ausrichten.

Zu Deiner Aussage, dass Profis fast ausschließlich mit Stativ fotografieren, kann ich leider nur sagen, dass das meine Erfahrung nicht bestätigt. Es gibt Bereiche, wo ein Stativ nützlich ist, in anderen Fällen kommt es praktisch nicht zum Einsatz:

People und Street: Man ist viel zu eingeschränkt hinsichtlich der Aufnahmeposition und die Reaktionszeiten sind zu lang. Im Studio verwackelt nichts, da die Leuchtdauer der Blitzanlage kurz genug ist. Bei Still-Life und Produktfotografie im Studio kommt gerne ein Stativ zum Einsatz, weil die Szene sehr sorgfältig aufgebaut ausgeleuchtet ist und man die Kamera bspw. mit Hilfe einer Wasserwaage im Stativkopf sorgfältig ausgerichtet hat. Bei der Event und Konzertfotografie ist es so, dass man auch sehr schnell auf die sich bietenden Motive reagieren muss, so dass langwieriges Ausrichten der Kamera auf einem Stativ sich auch verbietet.

Bei der Sportfotografie (insbesondere Fußball als akkreditierter Fotograf hinter dem Tor) haben wir zwei Extreme: Erstens kommt man nur mit den richtig dicken Telelinsen weiter (die auch hoch lichtstark sind); also ist man verdammt verwacklungsanfällig (wegen der hohen Brennweite) und hat trotzdem die Notwendigkeit, die Kamera schnell zu schwenken. Hier kommen oft die oben angesprochenen Einbeinstative zum Einsatz. Mit etwas Übung und "Mut zum Ausschuss" (hohe Serienbildfrequenz der Profibodys) kommen da auch ganz gute Bilder raus.

Jetzt noch (natürlich nicht für Dich aber vielleicht für BM interessant) ein paar Grundlagen: Die Menge Licht, die durch das Objektiv auf die Filmebene (oder den Sensor fällt) hängt bei gleichbleibenden Lichtverhältnissen von drei Faktoren ab:

1. Blendenstufe
2. Belichtungszeit
3. "Film"-Empfindlichkeit.

Jeweils eine Stufe bei einem dieser drei Parameter verändert, führt zu einer Verdopplung/Halbierung der Lichtmenge auch genannt 1 LW. Praktischerweise gilt das für alle drei Parameter gleichermaßen:

Ein Schließen der Blende um eine Stufe also bspw. von Blende 4 auf Blende 5.6 halbiert die Menge des Lichts, das auf den Sensor fällt (-1LW). Öffne ich die Blende um eine Stufe (=Blende 2.8 ) lasse ich die doppelte Menge Licht einfallen (+1LW)...

http://de.wikipedia.org/wiki/Blendenreihe_(Optik)

Das gleiche gilt für (2) und (3). Habe ich also ein korrekt belichtetes Bild bei einer 1/125 Sekunde, führt eine Verdopplung der Belichtungszeit (=1/60s) dazu, dass die doppelte Menge Licht einfällt (+1LW). Eine Halbierung der Zeit (=1/250s) führt zur Halbierung des Lichts.

Nehmen wir an, der Belichtungsmesser ermittelte die Zeit/Blendenkombination 1/125s; Blende 4 bei ISO 200 (=Empfindlichkeit des Films), so führt eine Verdopplung bzw. Halbierung dieses ISO-Werts ebenfalls zu einer Vordopplung/Halbierung der Lichtmenge.

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese drei Parameter interoperabel sind, d.h. in gleicher Weise auf die Lichtmenge Einfluss haben.

Frage an Radio Eriwan: Ist also 1/125s; Blende 4 bei ISO 200 das gleiche wie 1/60s; Blende 5.6 bei ISO 200?

Antwort: Im Prinzip ja. In Bezug zur Lichtmenge die auf den Sensor trifft ist es in der Tat das gleiche. In Bezug auf den Bildeindruck aber nicht. Mit jedem dieser 3 Parameter steuert man unterschiedliche Bildeindrücke:

1. Blendenstufe steuert die Schärfentiefe. Das meint den Bereich, wo das Bild scharf oder unscharf wird. Dies ganz bewusst zu setzen, hilft bildwichtige Informationen (bspw. eine Person) rauszuarbeiten, wärend bildunwichtige in Unschärfe verschwimmen (Hintergrund). Damit bewusst umzugehen ist die Königsdisziplin der Fotografie. Zur Vertiefung: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4rfentiefe

2. Belichtungszeit ist wichtig für die "Verwacklungssicherheit". Als Fausregel sagt man, dass man maximal die Umkehrung der Zeit als Brennweite noch aus der Hand fotografieren kann. Bspw. 1/125 = 120mm-Objektiv. 1/60 Sekunde führt in der Regel zum Verwackeln. Bei 1/250 kann man relativ sicher sein. Hier bringt dann auch ein Stativ keine Verbesserung. Einen Exkurs zu Bildstabilisatoren schenke ich mir jetzt. Diese erhöhen den Spielraum dessen, was man verwacklungsfrei halten kann ein wenig. Wenn man ein Stativ verwendet, sollte der Bildstabilisator übrigens ausgeschaltet sein, weil er kontraproduktiv wirken kann.

Über die Verwacklungssicherheit hinaus, kann man die Belichtungszeit zur Bildgestaltung nutzen: eine möglichst kurze Zeit "friert eine Szene ein". Bei einem Springbrunnen werden die einzelnen Wassertröpfchen einzeln und scharf sichtbar. Bei einer langen Belichtungszeit hat man eine fließende Masse, da die einzelnen Wassertröpfchen in der Zeit, in der der die Blende geöffnet ist, schon einen gewissen Weg zurück gelegt hat. Die Tröpfchen "fließen ineinander". Gleiches gilt bspw. beim Motorsport. Sogenannte "Mitzieher" eines fahrenden Autos wirken besonders effektvoll, wenn der Hintergrund in Bewegungsunschärfe verschwimmt. Hierzu sollte die Belichtungszeit nicht zu kurz sein (sonst wird die Szene trotz Mitziehen eingefroren).

3. "Film"-Empfindlichkeit. Dies ist der langweiligste der drei Parameter. Früher (zu Analogzeiten) war bei ISO 800 Schluss. Es gab zwar noch s/w-Filme mit ISO 1000 aber beide fielen durch sehr starkes Filmkorn und sehr harte Kontraste auf. Üblich waren ISO100-200. Heute bieten moderne Kameras nutzbare ISO-Werte bis ca. 1600 darüber hinaus nimmt das Rauschen so stark zu, dass eingebaute Rauschunterdrückungsalgorithmen sehr kräftig zu Werke gehen - zuungunsten feiner Bilddetails. Grobkörnige Bilder, wie sie früher durch den Einsatz hochempfindlicher Filme zum Einsatz kamen, werden heute nicht mehr als Stilmittel akzeptiert. Sie werden als "Rauschen" und somit als fotografischer Fehler wahrgenommen. Insofern kann man mit dem ISO-Wert auch nicht mehr wirklich bildbestalterisch wirken. Selbst moderne Kameras zeigen ihre besten Bildergebnisse bei dem jeweils niedrigsten ISO-Wert, der angeboten wird (entweder ISO100 oder ISO200).

Man kann die o.g. Werte natürlich allesamt (Programmautomatik) oder einzeln (Zeit-, Blenden- oder ISO-Automatik) der Kamera überlassen, oder diese manuell einstellen. Es manuell zu machen, bedeutet, sich die o.g. Zusammenhänge bewusst zu machen und so den Schritt vom knipsen zum Bildgestalten zu machen. Das heißt nicht, dass man das jetzt immer und nur so machen muss/sollte. Es gibt Situationen für alles. Den Schnappschuss auf der Familienfeier muss man sicher nicht so überambitioniert angehen. Und überhaupt: Erlaubt ist was Spaß macht - wäre ja auch noch schöner ;-)

Vielleicht kann der eine oder andere etwas mit meinem Senf anfangen. Rückfragen/Ergänzungen jederzeit gerne.

Gruß
yobo

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47

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 05:09

Hi @yobo!

Dein Kompliment kann ich ja mal so ganz fett zurück geben! Klasse Beitrag den Du verfasst hast. Habe Dein Post gleich mehrfach verschlungen, super erklärt, vorallem, die recht schwierige Argumentation zum Thema "Lichtmenge", besser geht nicht. :PDT_kap:

Mit dem 105er Sigma hast Du nicht ganz Unrecht. Dennoch möchte ich es nicht missen, die optischen Qualitäten sind einfach umwerfend. Und weil ich es so toll fand, habe ich mir noch das 50 mm (75 mm bei Crop-Kameras der Marke Nikon) Makro von Sigma dazu gegönnt. Vielleicht poste ich mal ein paar Beispielbilder (muss ich aber an den "Großrechner" - klimpere gerade auf dem Tablet rum).

Auch das was Du zum Thema Stativ sagst, kann ich voll unterschreiben, es kommt immer auf den Zweck an für das man es braucht. Ich habe das Cullman Magnesit 532Q ( http://www.amazon.de/Cullmann-MAGNESIT-5…49317296&sr=8-2). Das ist nicht all zu schwer und bei Bedarf kann ich am unteren Haken der Mittelsäule noch ein Gewicht anhängen, um es stabiler zu machen. In aller Regel, steht es aber auch so recht satt, die D90 ist ja keine Wuchtbrumme.

Sehr knuffig und praktisch ist auch ein "Stativ-Kissen" : http://www.amazon.de/Sirui-Pod-Bag-Kamer…49318555&sr=1-1

_______________________________


Apropos Kamera, die SLR von Pentax sind richtig gute Kameras. Welche benutzt Du denn, die K-5? Das Foto wird ja zu 90% vom Fotografen gemacht, die Kamera ist lediglich ein Werkzeug. Die richtig teuren Vollformat SLR sind auch mehr für den professionellen Einsatz gemacht und für Leute, die neben den nötigen Kleingeld, auch das Handwerkszeug der Fotografie beherrschen und ihr Brot damit verdienen. Insoweit finde ich hat @BM mit der D 5100 einen guten Kauf gemacht. Diese Kamera bietet viele Hilfestellungen für den Amateur und garantiert schnelle und gute Ergebnisse, für den Einstieg genau die Richtige.

Ein Kumpel hat eine Sony Alpha 580, klasse Teil. Etwas rauschanfälliger ab ISO 800 als die Nikon's aber sie lässt sich sehr einfach bedienen und seine Bilder sind umwerfend, da werde ich schon manchmal blass. Ein gewisses Fotografisches Auge schadet halt nicht... Er hat sich dazu zwei Zeiss-Linsen gegönnt und noch einen Schrank voll alter Minolta-Objektive. Wir fachsimpeln immer viel.

Ein Cousin fotografiert mit einer Canon EOS 7D, da könnte ich auch schwach werden. Doch nun habe ich schon einen ganzen Fuhrpark von Nikon - kompatiblen Linsen und Zubehör und da wechselt man dann auch nicht mehr. Noch bin ich mit meiner D90 sehr zu frieden, wenn es mich mal reitet, in zwei oder drei Jahren, dann vielleicht die frische Vollformat Nikon D 800? Aber der aktuelle Preis schreckt mich schon heftigst ab und passende Objektive für den hochauflösenden 36 MP Sensor muss man auch erst mal haben, die wiederum nicht geschenk sind....

Frage an @yobo: Hast Du schon mal mit einem Nodalpunktadapter gearbeitet?

Schleiche nämlich schon seit einiger Zeit um das Novoflex VR-System 6/8 bzw. Pro II herum...
Guckst Du hier:
http://www.novoflex.com/de/produkte/pano…-system-pro-ii/

Habe an meinem iPhone eine Panorama-App... mehr ein Gag als echte Panoramen. Sind die Panoramas auf dem Handy-Display noch ok, spätestens auf dem PC-Bildschirm kommt einem die Wurst... Parallaxenfehler ohne Ende... Mit einer DSLR ist es ohne Nodalpunktadapter unmöglich derartige Bilder zu produzieren, spätestens beim Stitching ist Schluss mit Lustig.

Mehr dazu hier - sehr gute Seite zur Panoramafotografie - http://panoramen.hohenauer.info/theorie/panoramas4_d.php

Ich würde nämlich gerne mal ein paar Landschaftspanoramas erstellen wollen.

_______________________________

Nächste Frage an @yobo: Hast Du schon mal mit einem Grauverlaufsfilter gearbeitet? Was hälst Du von Cokin- Filtersystemen?

http://www.cokin.co.uk/

______________________________


So denn, nochmals vielen Dank für Deinen Beitrag, bin auf Antwort gespannt.

Turino

yobo

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48

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 14:35

Zitat

Original von turino
Hi @yobo!

Dein Kompliment kann ich ja mal so ganz fett zurück geben! Klasse Beitrag den Du verfasst hast. Habe Dein Post gleich mehrfach verschlungen, super erklärt, vorallem, die recht schwierige Argumentation zum Thema "Lichtmenge", besser geht nicht. :PDT_kap:


Hallo turino,

Du machst mich verlegen. Du bist so weit, dass ich sicherlich nicht der richtige bin, Dir noch was beizubringen. Ich hatte gehofft, dass mein Beitrag nicht besserwisserisch rüber kommt und bin froh, dass es wohl auch so angekommen ist. In fotografiere seit vielen Jahren, habe vieles kommen und gehen sehen. Ich muss sagen, dass meine - etwas eingeschlafene - Liebe zur Fotografie durch die digitalen Spiegelreflexkameras wieder erblüht ist. Was man damit heute alles machen kann! Tutorials, die man findet, abgedrehtes Zubehör... Es ist eine verdammt aufregende Zeit, mit dem fotografieren anzufangen, finde ich.

Zitat

Original von turinoMit dem 105er Sigma hast Du nicht ganz Unrecht. Dennoch möchte ich es nicht missen, die optischen Qualitäten sind einfach umwerfend. Und weil ich es so toll fand, habe ich mir noch das 50 mm (75 mm bei Crop-Kameras der Marke Nikon) Makro von Sigma dazu gegönnt. Vielleicht poste ich mal ein paar Beispielbilder (muss ich aber an den "Großrechner" - klimpere gerade auf dem Tablet rum).


Das würde mich sehr interessieren. 50mm entspricht der alten Portraitbrennweite von ca. 80 mm. Das ist sehr angenehm. Wenn das von den Ergebnissen so gut ist wie das 105er - vielleicht tausche ich die beiden noch aus. Allerdings habe ich für Portraits eine wirklich tolle Festbrennweite von Pentax. Die sogenannten Limited-Objektive sind auf Qualität und gute Verarbeitung ausgelegt. Hier gibt es das sehr schöne 70er. Eins meiner Lieblinge...

http://www.pentax.de/de/k-bajonett/smc-D….4-Limited.html

Zitat

Original von turinoSehr knuffig und praktisch ist auch ein "Stativ-Kissen" : http://www.amazon.de/Sirui-Pod-Bag-Kamer…49318555&sr=1-1


Toll. Gerade wenn man nix dabei hat. Bestelle ich mir auch :-)

Zitat

Original von turinoApropos Kamera, die SLR von Pentax sind richtig gute Kameras. Welche benutzt Du denn, die K-5? Das Foto wird ja zu 90% vom Fotografen gemacht, die Kamera ist lediglich ein Werkzeug. Die richtig teuren Vollformat SLR sind auch mehr für den professionellen Einsatz gemacht und für Leute, die neben den nötigen Kleingeld, auch das Handwerkszeug der Fotografie beherrschen und ihr Brot damit verdienen. Insoweit finde ich hat @BM mit der D 5100 einen guten Kauf gemacht. Diese Kamera bietet viele Hilfestellungen für den Amateur und garantiert schnelle und gute Ergebnisse, für den Einstieg genau die Richtige.


Das ist das tolle hier. Hier wird über das Fotografieren diskutiert und nicht über Systeme. Das Fanboy-Getue in anderen Foren ist manchmal schwer zu ertragen. Ich weiß genau, dass Nikon super Produkte macht. Das war schon in der 80er Jahren so und das gilt auch heute. Ein Kumpel von mir hat die D90 und ich weiß was sie kann.

Eine Alpha hatte ich selbst noch nie in der Hand, aber das ist ja eine Weiterentwicklung des alten Minolta-Systems. Die Kameras waren gut.

Über Canon brauchen wir nicht zu sprechen, auch deren Produkte sind sagenhaft, wenn man das absolute Einsteigersegment meidet. Hier wäre mir die Verarbeitungsqualität mir nicht ausreichend. Aber geht man eine Klasse drüber (Canon bietet wohl das am feinsten abgestufte Programm), ist es tadellos. Bei Canon hat man den Vorteil, dass sie wohl am verbreitetsten sind. Der Gebrauchtmarkt ist insofern riesig und die Wahrscheinlichkeit, dass man nen Kumpel mit einem schönen "Objektivstreichelzoo" hat, der einem mal mit einer Speziallinse aushelfen kann, ist riesig.

Ich setze von Pentax die K7 ein, das ist der Vorläufer des derzeitigen Spitzenmodells K5. Die K5 werde ich (gebraucht) kaufen, wenn sie von einem neuen Spitzenmodell abgelöst wird ;-)

Bei Pentax gibt es keine Vollformat-DSLR. Den nächsten Schritt könnte man mit der Mitteklformatkamera 645D machen. Aber das sind Kosten...

Ich muss sagen, dass mir die Kameras mit 1,5 x Crop-Sensor sehr zusagen. Sie sind in Punkto Preis/Qualität/Gewicht m.E. schon ziemlich dicht am Optimum.

Zitat

Original von turinoFrage an @yobo: Hast Du schon mal mit einem Nodalpunktadapter gearbeitet?


Nein. Ich habe ein Manfrotto-Stativ mit Wasserwaage und Grad-Skala. Damit kam ich bei meinen (spärlichen) Panoramaversuchen schon recht weit. Aber bevor Du sowas kaufst: Als Autoschrauber bist Du doch handwerklich geschickt?! ...

http://www.langebilder.de/nodalpunktringe.php

Zitat

Original von turino
Habe an meinem iPhone eine Panorama-App... mehr ein Gag als echte Panoramen. Sind die Panoramas auf dem Handy-Display noch ok, spätestens auf dem PC-Bildschirm kommt einem die Wurst... Parallaxenfehler ohne Ende... Mit einer DSLR ist es ohne Nodalpunktadapter unmöglich derartige Bilder zu produzieren, spätestens beim Stitching ist Schluss mit Lustig.


Hast du Dich mal mit den Programmen Hugin oder AutoStitch auseinander gesetzt? beide kosten nichts sind aber wohl sehr gut (zumindest habe ich sehr gute Ergebnisse bei meinen Forumskollegen gesehen, die damit gemacht wurden). Teilweise wurden die Einzelbilder ohne Nodalpunktadapter oder Stativ gemacht. Habe da schon beeindruckende Sachen gesehen.

Zitat

Original von turinoNächste Frage an @yobo: Hast Du schon mal mit einem Grauverlaufsfilter gearbeitet? Was hälst Du von Cokin-Filtersystemen?


Ich muss gestehen, nein. Die kommen ja meist bei grellem Licht zum Einsatz. Ich versuche, die Mittagssonne zu meiden. Schönere Farben hat man ja, wenn man am (Spät)Nachmittag fotografiert. Streulichtfilter helfen auch und manches lässt sich auch per EBV regeln.

Gerne setze ich Polfilter ein. Da kannst Du für besonders gute Exemplare auch schon mal 100 EUR für ausgeben. Sie entschädigen mit intensiven Farben, insbesondere vom blauen Himmel...

Schon mal mit HDR-Fotos auseinander gesetzt? Ich könnte wetten, dass ja :-)

Um nicht ganz am Threadersteller vorbei zu diskutieren: @BM: hast Du schon eine Vorstellung, was Du so fotografieren willst? Menschen? Autos? Landschaften?

Oder einfach wie es kommt?

Viele Grüße @all
yobo

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49

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 17:18

Hi @yobo,

bitte keine falsche Bescheidenheit, die ist nicht angebracht. Dein Beitrag war und ist sehr fundiert und zeugt vom Verständnis zur komplexen Materie der Fotografie.

-

Ach ja ich habe jeweils einen Polfilter (circular) verwendet, die Farben etc. werden einfach knackiger.

______________________________

Apropos Filter: den Grauverlaufsfilter kann man sehr gut zur Landschaftsfotografie nutzen, da nur ein Teilbereich des Bildes abgedunkelt wird. So kann man bei sehr hellen Kontrasten, wie etwa sonnigem Himmel und schattigem Boden diese ausgleichen und somit homogener belichten.
_________________________________

Zur recht schwierigen Geschichte Panoramafotografie.

So leicht ist das leider mit dem Nodalpunktadapter nicht. Den Nodalpunkt = Drehpunkt der Eintrittslinse am Objektiv zu ermitteln ist eine Kunst für sich. Diesen zu finden ist äußerst schwierig, habe hier ein tolles Erklärvideo (4 Teile) von einem echten Freak:

http://www.youtube.com/watch?v=X8jzoWA_51U

Viel Spaß dabei, ich finde besser kann man es nicht erläutern.

__________________________________


Aber hier die Beispielbilder - die Metadaten weiß ich jetzt nicht mehr, sorry

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »turino« (25. Dezember 2013, 00:26)


50

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 17:26

-


(Bilder gelöscht)

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »turino« (25. Dezember 2013, 00:27)



Ben Jamin

unregistriert

51

Freitag, 5. Oktober 2012, 08:45

Super Aufnahmen, das Auge für ein Motiv kann einem eben auch keine noch-so-tolle Kamera abnehmen. :038:

52

Freitag, 5. Oktober 2012, 14:01

-

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »turino« (25. Dezember 2013, 00:28)


53

Montag, 8. Oktober 2012, 19:52

Frage an

@BM: Schon erste Bilder mit der D5100 gemacht? Wie ist so der erste Eindruck von der kleinen Nikon? Erste Fragen zum "Gewusst wie"?

@ochriso: Welches Objektiv möchtest Du Dir genau zulegen? Was hast Du für eine Kamera?

@yobo: Stell doch mal ein paar Beispielbilder von der Pentax ein, würde mich sehr interessieren?
Was fotografierst Du am Liebsten?

Greeez

ochriso

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54

Montag, 8. Oktober 2012, 20:23

Zitat

Original von turino
@ochriso: Welches Objektiv möchtest Du Dir genau zulegen? Was hast Du für eine Kamera?


find so ziemlich jedes deiner vorgestellten interessant, aber da ich zur zeit andere sorgen habe wird sich das auf llange zeit verschieben, aber ich weiß wo ich nachschauen muss ;)

hab ne canon eos 400d und bin IMMER noch zufrieden damit. natürlich gibts so sachen/funktionen, die die neuen besser machen, aber hey, ich hab schon einiges mit der durchgemacht. die geb ich so schnell nicht her ;)

Infos über meinen Bravo: schön anzusehn.


55

Sonntag, 14. Oktober 2012, 10:05

Hi Leute,

tolles Fotowetter, der Oktober geizt mit seinen sonnigen Reizen nicht.

Wie sieht's aus? Stellt doch mal ein paar Bilder ein, auch ein paar Fragen sind noch offen, Antworten die mich sehr interessieren.

Greeez

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56

Sonntag, 14. Oktober 2012, 10:42

hahaha selten so gelacht wie grade eben...

Bei dir mag vllt brauchbares wetter sein....

Wir hatten gestern vormittag und letzten Mittwoch vllt mal 5 Stunden Sonne und sonst regnet es nur...

Also ich kann nur soviel sagen das ich schon über 500 Bilder gemacht habe aber hauptsächlich Personen geknippst habe....
Liegt einfach daran das hier nur scheiß wetter ist.... wenn ich euch dann noch erzähle das es nicht viel wärmer als 10 Grad wird am Tag wisst ihr bescheid...
Der Oktober ist katastrophal und miserabel....

Ebenso liegt die Kamera unbenutzt in der Ecke....

57

Sonntag, 14. Oktober 2012, 20:39

Na Wetter hin oder her...

Wie ist der "erste Anfass" der Kamera? Bist Du zufrieden? Kommst Du zurecht damit, etc., etc., etc.?

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58

Montag, 15. Oktober 2012, 11:03

Anfassen tut sie sich prima :D

Ich hab natürlich auch schon mal ein paar Programme ausprobiert... Die Motive und Effekt Programme sind sehr toll :) Ich nutze erstmal das. Auch finde ich super was für tolle Bilder bei geringerem Licht rauskommen...

Zu meinem Geburtstag bekomme ich dann einiges an Zubehör...
Stativ, Fotorucksack, Kamera-Buch und noch einiges an Kleinkramm sowie ein weiteres Objektiv.

Leider habe ich zur Zeit ganz andere Probleme und kann mich dadurch nicht so richtig damit beschäftigen.
Tut mir Leid...

visitorsam

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59

Montag, 15. Oktober 2012, 23:38

Hui interessantes Thema :)

Grundsätzlich sollte man sich erstmal die Frage Stellen Nikon, Canon, Sony?!

Hast du bekannte mit DSLR (Digital Spiegel Reflex)? Wenn ja was haben Sie für welche, Canon, Nikon??!? Warum? Die Objektiv Anschlüsse unterscheiden sich, ein Objektiv von einer Nikon passt nicht an die Canon und andersrum. Vorteil ist man kann sich gegenseitig mit Objektiven und Zubehör mal aushelfen und austauschen.

Ansonsten grundlegende Frage Nikon, Canon, der eine mag Canon der eine mag Nikon, ich persönlich finde die Nikon Cams einfach hochwertiger, sie fassen sich besser an als so ein Plastikbomber von Canon. Auch die Bedienung ist sehr unterschiedlich. Fahr einfach mal in den Mediamarkt und schau sie dir an.

Zu den Objektiven. Ich rate dir von extrem großen Brennweitenumfang (18-200 oder sogar 18-270) ab. Diese sind meist im unteren und oberen Bereich schnell unscharf. z.B. wäre von Nikon die D3100 KIT 18-105VR ein interessantes Kit, es ist ein sehr gutes Objektiv dabei, mit Bildstabilisator (VR) und USM (Ultrashall Motor für den Focus also Geräuschlos). Sie hat nen recht guten Sensor drin und hat auch einen Guide Modus der Für Anfänger sehr hilfreich ist. Bei Canon kenne ich mich einfach nicht aus.

Weitere Objektive sind dann immer so eine Sache, für Landschaften sind Weitwinkel sehr interessant (unter 30mm) für den Zoo ist zum Beispiel ein Tele (ab 150mm) sehr gut, da die Motive meist weit weg sind. Die Lichtstärke (in form von z.B. 2,8f oder 4,3f-5,8f) angegeben ist je nach Einsatz wichtig, bei Landschaft dreht man die Blende sowieso zu um eine gute Tiefenschärfe zu erreichen (z.B. 8f oder 12f). Will man das Objekt freistellen, also das der Hintergrund verwischt/ unscharf wird, nimmt man eine kleine Blende wie 2,8f. Du merkst es ist recht Umfangreich das Thema, empfehlenswert sind hier auch die "Kamerhandbücher" von diversen Autoren die erklären alles was die Technik angeht.

ISO: Ist dann interessant wenn man aus der Hand fotografiert ohne Stativ, je höher das ISO (wie beim Analog Film auch) je empfindlicher ist der Chip, also je kürzer musst du belichten. Je kürzer die Belichtungszeit je geringer ist die Chance zu verwackeln. Der Nachteil von großen ISO Zahlen wie 800 oder 1600 ist die Bildqualität leidet, also das Bild fängt an zu rauschen. Also auch hier, lieber Stativ raus und ISO 100 mit längeren Belichtungszeiten als nen Schnappschuss aus der Hand mit hohen ISO.

So ich glaub das reicht dann erstmal :) Ach PS: Je mehr Pixel die Cam macht, je teurer müssen die Objektive sein, weil viele Biliglupen sind für die Hohen Auflösungen nicht ausgelegt, 10MP oder 12MP sind auch voll ausreichend.

Ach zum Thema Rucksack:
ich habe ein Lowepro SlingShot 302AW wichtig ist bei Lowepro das SW, weil die haben ein Regencape mit drin. Ebenfalls ist das seitliche fach vorteilhaft, weil ich kann aus dem Stand meine Cam raus holen, je nach fach Einteilung auch die Objektive tauschen ;)

Ich benutze eine NIKON D7000
Als Objektiv für fast immer drauf das KIT 18-105VR, momentan habe ich auch das 80-200 2,8f (mit 1,8kg ein Gewichtsbrummer)
Als Blitz ein Nikon SB 700

Auf dem Bild ist die D7000 mit dem 80-200 2,8f und dem SB700

Bilder von mir gibts hier: Facebook FP-Media
»visitorsam« hat folgendes Bild angehängt:
  • 2012-10-11-20.10.jpg
Gruß
Frank

Infos über meinen Bravo: Ist ein Freemont :ex DIVINA: 1,9 JTD 8v 120PS Dynamic EPIC Gray - PDC Hinten, Blue&Me, Eibach 50/30, nachträglich getönte Scheiben + Keil in der Frontscheibe, VisitorScope Sound System (RMS: 4x55 Watt + 1x 200 Watt Sub), orangene Bremssättel + Motorverkleidung


60

Dienstag, 16. Oktober 2012, 00:16

Hi @Visitorsam,

tolle Kamera und geniales Tele-Zoom. Mit einer Vollformat im Verbund mit dem wirklich erstklassigem 80-200er hast Du es finanziell ordentlich krachen lassen. Die Linse kriegt man neu kaum unter 2.000 €. Auch die D700 und ihren 12 MP ist schon eine Klasse für sich, sie hat ja schon den super Sensor der großen D3s.

Ein Kumpel hat sich die Tage eine aktuelle Canon 600 D angeschafft, sie macht wirklich schöne Bilder. Insoweit würde ich mich nicht festlegen wollen, welcher der DSLR Konzepte nun die besseren Ergebnisse erzielt.

Wir haben hier schon ordentlich Argumente herumgewirbelt, macht richtig Laune.

Unser User @BravoMaseratie hat sich bereits eine schöne Crop-Kamera zugelegt. Bin gespannt wie er über die Zeit weiter berichtet und vielleicht irgendwann, wenn er Muße findet auch seine ersten Werke einstellt.

Auch über Bilder von @Yobo und seiner Pentax bin ich sehr gespannt, da ich Pentax nur von Testberichten her kenne.

Hoffe auch das User mit anderen Kameras ihre Kostproben und Erfahrungen einstellen. Auch Bilder der großen Sony's interessieren mich sehr, denn sie führen die gloreiche Tradition der Minoltas in die digitale Welt fort.

Du scheints ja ein Freund der HDR-Fotographie zu sein? Jedenfalls sehen die Bilder gut aus. Welches Programm benutzt Du?

Mein Ziel ist es, mal ein schönes Panaromafoto zu erstellen - insoweit haben wir das Thema "Nodalpunktadapter" schon mal angerissen.

Ich arbeite gerne mit echten Hardware-Filtern vor den Linsen, da mich digitale Filter aus den jeweiligen Programmen nicht wirklich zufrieden stellen. Auch die Weitwinkelfotografie fasziniert mich, insoweit habe ich mich in mein Sigma 10-20er verliebt und nutze es sehr oft. In letzter Zeit habe ich mich zudem in den Makro-Bereich vorgearbeitet, interessant wie sich die Perspektive in der Welt des "Kleinen" verändert.

Wie auch immer, bin gespannt wie es weiter geht im Thread.

In diesem Sinne Grüße

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »turino« (16. Oktober 2012, 00:21)


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